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KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang

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Saphira

kiss of darkness

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BeitragThema: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jun 19, 2011 5:17 am



Wie viel Zeit vergangen war, vermochte keine der beiden Hündinnen noch zu sagen. Ewigkeiten schien die Ruhe in ihrem Land schon zu dauern und sogar das Gezwitscher der Vögel und die Geräusche der anderen Tiere schienen manchmal an dieser Leere nichts mehr zu ändern. Dennoch – Es war friedlich und diesen Frieden wollten die beiden Hündinnen um nichts in der Welt wieder hergeben, so sehr sie sich auch nach Gesellschaft sehnten. Doch irgendetwas war in der letzten Zeit komisch. Sie spürten, dass Veränderung nahte, was vielleicht auch der Grund dafür war, dass sie sich so fest an das Hier und Jetzt klammerten und das, was war, mit all ihrer Kraft schützen wollten. Sie waren vorsichtiger geworden, trieb sie ihr innerer Instinkt dazu und jede der beiden wusste, dass es dem anderen gleich ging, obwohl es unausgesprochen blieb. Etwas ließ sie ahnen, dass der Frieden in ihrem Land nicht mehr allzu lang anhalten würde – Etwas ließ sie hoffen, dass sie bald nicht mehr allein sein würden.
Zwanghaft nach dem Ende der Einsamkeit schien aber wer ganz anders zu suchen. Etwas verwirrt schien die schwarzweiße Hündin allein zwischen den Nadeläumen dicht an einer Felswand entlangzustreunen. Das Licht wirkte unnatürlich finster, dafür, dass der Mittag schon lange über das Land gezogen war. Andererseits schien irgendetwas die Hitze, die der Sommer mit sich gebracht hatte, aus diesem Wald fernzuhalten, was auch dem graubunten Rüden nur zu Gute kam, der sich gar nicht mehr weit entfernt vom Ende seiner Suche befand und damit nicht nur sich selbst glücklich machen würde. Doch war ihm das klar?
Eine weitere Streunergruppe befand sich ein Stück Nordöstlich der beiden Suchenden dicht auf ihren Wegen, die die beiden anderen bereits hinter sich gebracht hatten. Ihre Spuren lagen noch deutlich in der Luft, doch um ihnen konzentriert nachzugehen, fehlten den beiden größeren Hunden wohl die Ruhe, immerhin mussten sie auf die zwei tobenden Junghunde Acht geben, die den Ernst des Lebens (glücklicher Weise) noch nicht kennengelernt und verstanden hatten. Doch auch für sie war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie vor ihren ersten Rätseln stehen würden und nicht verstehen könnten, wieso die Welt so lief, wie sie lief. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sie erfahren würden, weshalb sie dort waren, wo sie waren und bis sie erkannten, dass sie all das einer ‚Macht‘ verdankten, die sich für die Spitze der Welt hielt. Erst dann würden sie verstehen, was es hieß, ein Streuner zu sein.
Genauso ging es wohl dem anderen Junghund, der jedoch durch die weisen Geschichten des Alten mehr von der Welt zu wissen schien. Zwar war diese Welt in den Augen des Junghundes noch mystisch und unwirklich, aber irgendwann würden auch diese Geschichten greifbarer und klarer denn je werden und aus spannenden, lustigen und traurigen Geschichten wurde schließlich die unbarmherzige Realität. Bis es soweit kam würde der alte Rüde jedoch wohl alles dafür tun, dass die kleine magische Welt dem jungen Rüden so farbenfroh und fantasievoll wie möglich gestaltet war und das Leid aus ihr fern halten. Dazu gab es viel zu viel auf dieser Welt und in den Leben der Streuner, dass der kleine Hund noch früh genug davon erfahren würde.
Doch auch weitere Streuner hatte es weit weg von den Menschendörfern in die Freiheit gezogen, fort von Schlägen und Steinwürfen, aber auch fort vom Fressen, welches man ohne große Anstrengung bekommen hatte. Die Zeit, die sie von den Menschenhäusern nun weg waren, hatten sie vielleicht noch gut überstanden, ohne auf die Jagd zu gehen, doch allmählich wurde es für den ein oder anderen doch Zeit, von seinen angeborenen, vielleicht vergessenen Fähigkeiten Gebrauch zu machen. Dass sie, wenn sie weiter laufen würden, nicht in nächster Zeit erneut auf Straßen, Häuser und Menschen treffen würden, war dem ein oder anderen aber vielleicht noch nicht wirklich klar.
Manche von ihnen waren gar nicht mehr weit entfernt von einem der beiden gut versteckten, schmalen Bergpässe, die sie hindurch durch die Felswand in das führen würden, was sie wohl ‚Paradies‘ nennen würden. Und genau das war es wohl, was die beiden Hündinnen, die dieses Land als ihres ansahen, spürten – Teils mit Freude, teils mit Misstrauen und vor allem mit der Frage, was all diese Hunde plötzlich herführte. Ihre Wachsamkeit jedoch litt etwas unter der drückenden, schwülen Luft des Nachmittags. Wie sollte man da denn ein Revier verteidigen?

# Sommer
# schwüles Wetter; 22 - 27° C in Andastra - 18 - 24° C im Nadelwald um das Gebirge
# wolkenlos und sonnig
# Nachmittag; um die 17 Uhr


Zuletzt von Saphira am Fr Jul 01, 2011 1:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Malicious

Mad Eye

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Do Jun 30, 2011 10:21 pm

Die Nase war schon lange nicht mehr am Boden, was aber nicht hieß, dass sie nicht mehr arbeitete. Seit Tagen hatte sie nichts anderes mehr gewittert als die schwarzweiße Hündin, die alle anderen Gedanken im Kopf des Rüdens weggesperrt hatte und nun vollkommen allein dort oben saß und ihn ansah. Ihn ansah – wie oft er sich das schon eingebildet hatte, ihre Seelenspiegel irgendwo im Schatten zu sehen, sein Herz einen riesen Sprung gemacht hatte, nur um im nächsten Moment wieder bitterbös enttäuscht zu werden. Selbst die Tatsache, dass die Fährte immer frischer wurde, immer deutlicher; langsam verlor er die Hoffnung, hatte sogar zeitweise überlegt, ob sie vielleicht vor ihm weglief, was für einen Grund sie dafür auch immer gehabt haben sollte, und ob er nicht einfach abdrehen sollte, um sein eigenes Leben erneut von vorn zu beginnen. Doch immer wieder kam er zu der Erkenntnis, dass das einfach nicht möglich wäre. Nicht Dawn wegen, nicht in erster Linie jedenfalls, doch wusste er nichts mit sich anzufangen, nun, wo er alles verloren hatte. Haus, Revier, seine Herren – alles ruhte unter einer dicken Schicht aus Schutt, Asche und Traurigkeit. Er wusste nicht, was mit ihnen passiert war, hoffte noch immer, dass es ihnen doch gut ging und überlegte, ob er nicht vielleicht doch zurücklaufen und nachsehen sollte. Doch immer dann, wenn er stehen blieb, zurückblickte und sich erinnerte, drang ihm erneut dieser Gestank von Feuer und Tod in die Nase, die ihn für kurze Zeit nur noch schneller Reißaus nehmen und der Fährte Dawns folgen ließ.

Ein weiterer Grund kam hinzu, weshalb er nicht zurück in seine Heimat lief, welcher jedoch nur einen ganz, ganz winzigen Teil ausmachte – Er war ihr blind gefolgt und wusste nicht mal richtig, wo er sich befand. Er erinnerte sich noch, wo er hindurch gelaufen war, erinnerte sich an Felder, Wälder und was es noch so an Naturräumen gab, hätte ihre Reihenfolge aber nicht mehr korrekt zusammensetzen können. Und dann waren da auch noch die Dörfer gewesen, durch die er hindurch gelaufen war! Gott, wo hatten die sich denn noch gleich befunden? Auch war ihm nicht aufgefallen, dass sie - nein, es gab ja nur noch ihn – also, ihm war nicht aufgefallen, dass er sich auf eine Gebirgskette oder zumindest einen Berg zubewegt hatte. Umso verwirrter war er gewesen, als sich plötzlich neben ihm die Felswand gezeigt hatte, an der es weder Vorbeikommen noch Hinüberkommen gab. Umso mehr Zeit hatte er damit vergeudet, einen Weg zu finden, der ihn weiter geradeaus geführt hätte, hatte sich dann aber doch damit abgefunden, dass er wohl – wie Dawn übrigens auch – drumherumgehen musste. Oder vielleicht war die Fährte, die er verfolgte gar nicht von Dawn? Vielleicht war sein Verstand von der Sorge um sie einfach nur komplett vernebelt?

Schließlich blieb er stehen, sah sich zum ersten Mal wirklich um und fragte sich, wie es weitergehen sollte. Er hatte Hunger, hatte ihn gekonnt vergessen, doch allmählich meldete er sich dafür doppelt lautstark zurück. Der Blaue atmete durch, glich es doch mehr einem Seufzen und presste sich mit der Seite gegen die Felsen. Er war müde, war gelaufen und gelaufen, ohne auch nur irgendeinen Erfolg zu vernehmen. Er wollte schlafen, ruhen. Vielleicht war er ja einfach endlich am Ende angekommen. Im Morgen hatten sie sich nicht gefunden – Ja, vielleicht gab’s ja gar kein Morgen mehr.

{ im nadelwald außerhalb; allein }

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Mo

Verspielter Forscher

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Fr Jul 01, 2011 3:12 am

Einen kurzen Moment lauschte der kleine, weiße Hund dem Gesang der Vögel, die fröhlich über ihm von Ast zu hüpften, ehe er weiter machte. Seine weißen Pfoten gruben sich in die wohlriechende Erde des Waldes. Ihm wurde ganz schwindelig bei all den Gedanken, die er hatte. Nie zu vor hatte er so viel Spaß daran gehabt einfach nur zu graben. Er liebte es.
Diese weiche Erde zwischen den Pfoten und die Gewissheit; Niemand schimpft mit dir, nur weil du schmutzig bist.
Joint, seine Begleiterin, hätte es nie getan und Mo wusste nur zu gut, sie würde irgendwann einmal wieder kommen und ihn mit sich nehmen. Er mochte Joint, auch wenn sie so leise war. Oft sagte sie nichts und er musste sie immer ärgern, damit sie etwas sagte. Sie war ein so komischer Hund!

Die Nase des kleinen Mos grub sich in die Erde. Er roch da doch etwas. Irgendwo da war etwas. Er wusste nicht was, aber etwas war da! Er sprang auf und hüpfte geschickt über den Waldboden. Da in dem Loch, da war ein Monster! Er hatte es gesehen. Er, Mo hatte es gesehen und seine Zähne gesehen. Das Monster wollte ihn fressen, ganz sicher.
Panisch lief er durch den Wald und sprang in großen Sprüngen über den Boden. Das Laub raschelte unter seinen wendigen Pfoten.

Lange rannte er nicht, denn kurz darauf stieß er mit etwas zusammen. Es war groß und bunt. Also braun-bunt. Joint hatte mal gesagt, sie war bunt, daher kannte er dieses Wort. Es war so toll. Seit dem Tag war seine Lieblingsfarbe nicht mehr Laubfarbig gewesen, sondern Buntfarbig. Und dieser Hund war Buntfarbig. Eine tolle Farbe. Irgendwann würde Mo auch so eine Farbe haben. Sein Papa hatte immer gesagt, er könnte alles erreichen, was er nur wollte. Und Mo wollte eben bunt werden.

Wo waren wir? Der buntfarbige Hund!
Mo stieß mit ihm zusammen und bellte, nachdem er sich aus dem Laub gewälzt hatte.

"Du! DU! Du musst ganz schnell mitkommen!
Da hinten ist ein Monster! Es ist ganz groß und schwarz.
Es will mich fressen!
"

Mo bellte weiter und sprang um den Buntfarbigen herum.

"Schnell. DU musst kommen!
Ich bin Mo und du bist Buntfarbe! Wir retten jetzt die Welt.
Loooos wir müssen das Monster besiegen.
"

Immer noch war der kleine Weiße vollkommen außer sich. Es war doch so aufregend.
Hoffentlich spielte der Buntfarbige mit.


[Monster=Maulwurf | bei Mail]

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Nephthys


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Fr Jul 01, 2011 7:43 am


Auch dieser Tag war normal wie jeder andre. Aber dennoch war der Malinois seit dem Morgen unruhig, nervös und still, seltsam still obwohl man es gerade von ihm gewöhnt war, dass er nichts sprach. Er hatte schon als junger Welpe den Hang gehabt, sich über vieles Gedanken zu machen um schlussendlich zu erkennen, dass jeder seiner Gedanken etwas bizarres, etwas eigenes hatte, was kaum einer verstehen würde. Er wurde sich klar, wie oft er schon versuchte hatte, sich über sein eigenes Leben Gedanken zu machen, es aufzuräumen, aber jeder Versuch erschien ihm immer wieder einfach nur lächerlich. Er konnte es nicht, er konnte sein ganzes Leben nicht sortieren und er glaubte auch, er könnte nie einen guten Rat geben, eben genau so wenig wie sein eigenes Leben jemals richtig und vollständig unter Kontrolle gehabt zu haben, er konnte sich daran nicht erinnern. Ebenso konnte sich der Rüde nicht daran erinnern, wann er das letzte mal das Gefühl von Glück und Freude verspürt hatte, aber er war sich sicher: es musste lange, lange her sein. Er wusste, er legte sich Blumen auf sein eigenes Grab nach diesen vielen Toden, die er, also seine Seele, sein Geist, sein Ich, erlitten hatten und schlussendlich sah er, dass es auch nur ein Leben gewesen war, welches er einfach so geführt hatte. Seine Schritte führten ihn nirgendwo hin, nicht zu sich selbst, nicht zu seinem Geiste. Aber seine Läufe trugen ihn in der Realität vorwärts. Seine geschulte Nase hob der Braune in die Höhe und witterte in derer. Aber auch das Wetter war nicht das, wie er es sich vorstellte, nichts ging nach seinem Plan, nie war es auch, er bildete sich zu vieles ein. Schweigend sah er zu der Fähe, von der ihm nur ihr Name bekannt war, und sie hiess Froide, auch wenn er sich den Ursprung ihres Namens immer noch nicht erklären konnte, aber seine Gedanken galten nicht öfters der jungen Hündin. Aber das war es auch schon, nur sein kalter, herzloser Blick war auf die Huskydame gerichtet und er sprach kein Wort. In einem andren Leben war er vermutlich noch ein freundlicher Hund gewesen, er hätte mit ihr vermutlich einige Worte gewechselt, herzliche, freundliche Worte, und es wunderte ihn auf irgendeine Art und Weise, wie sie gemeinsam, wie zwei unterschiedliche Seelen, bereits drei Monate, für ihn lange, gewandert waren. Und sie stritten sich nicht, sie sprachen kaum miteinander, aber sie lebten gemeinsam ein Leben das dennoch aus zwei unterschiedlichen Wegen bestand. Aber sie führten beide geradeaus. Am Ende seiner Gedanken musste er sich doch zu Worten zwingen und richtete an sie eine Frage:"riechst du das auch?" Es war ein sonderbarer, aber intensiver Geruch nach andren Tieren, nach andren Artgenossen, nach Hunden. Aber es war nicht dieser Geruch, dass den ehemaligen Polizeihund so unruhig machte, es war noch ein süsslicher Geruch eines Nadelwaldes. Er hätte sich nie ausmalen wollen, was ihn da bei der Ankunft erwarten würde, es interessierte ihn auch nicht. Den einzigen Ort, welcher in diesem Moment jedoch vergessen war, von dem der Malinois mal gehört hatte, war Andastra, aber dieser Ort war für ihn auch von grosser Bedeutung, es hatte nicht einmal eine Spielrolle in seinem Leben verdient, so unwichtig war dies für ihn. Schweigend schlenderte er weiter und merkte, dass er die junge Huskydame vergessen hatte, nun also musste er stehen blieben und sich umdrehen, um auf sie zu warten.
Dabei beobachtete der Rüde ihr tun, ihre eleganten Schritte, und Bewegungen. Und er wartete immer noch auf ihre Antwort und auf eine vorgeschlagene Idee, denn selbst sprechen wollte er nicht. Er schwieg lieber.
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Malicious

Mad Eye

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 03, 2011 1:50 am

Der Rüde begann zu hecheln, nicht, weil es ihm zu warm war, immerhin spendeten die dichten, dunklen Nadelbäume genug Schatten, dass es kühl blieb, sondern mehr vor Aufregung, Nervosität. Er war allein, wie er es lange nicht mehr gewesen war und hatte keine Ahnung, ob seiner Nase noch zu trauen war. Seit Tagen witterte er Dawn, seine Dawn, schien ihr immer näher zu kommen, doch sie blieb unerreichbar. Und es machte ihn einfach fertig. Den Körper behielt er an den warmen Fels gepresst, während er den Kopf senkte und die Augen kurz schloss. Er wollte zurück, wollte zurück ins Gestern, nein, ins Vorgestern, als alles noch so war, wie es sein sollte. Doch ihm war bewusst, dass das nicht möglich war. Er musste durchhalten, musste sie finden, denn Aufgeben kam ihm nicht in den Sinn. So schwer es auch werden sollte, er durfte nicht aufgeben. Es hieß, das Beste aus der Situation zu machen – Irgendwie.

Er hob den Kopf, blinzelte in die Ferne und in genau dem Moment, in dem er seinen Weg wieder aufnehmen wollte, lief irgendetwas gegen ihn. Schlagartig hob er den Lauf, kräuselte die Lefzen und knurrte leise. Sein Blick wanderte zu dem Etwas, was ihn angerempelt hatte und erkannte einen weißen Fellball, der durch das plötzliche Hindernis zurückgefallen und auf dem dreckigen Waldboden gelandet war. Seine Miene neutralisierte sich wieder und auf das klagende Bellen der Fellkugel hin, stellte er die Ohren noch weiter nach vorne. Es war eine Mischung aus Neugierde und Unbehagen, weshalb Mali den Blick auch wieder hob und sehnsüchtig in die Ferne schweifen ließ. Ein lautloses Fiepen, ehe der Kleine zu sprechen begann und Malicious ihn blitzartig wieder fixierte. Verwirrt spielte er mit den Ohren. Ein Monster? Groß und Schwarz? Nicht zufällig Schwarzweiß? Er blickte kurz über den jungen Hund hinweg in der Hoffnung, ‚das Monster‘ sehen zu können, aber anscheinend war es zu weit weg. So sah er wieder auf den weißen Fellball, der nun laut bellend um ihn herum sprang und ihn anscheinend unbedingt dazu bringen wollte, ihm zu folgen und sich das Monster anzusehen.

Allgemein hätte da ja eigentlich nichts gegengesprochen, wäre da nicht sein Verlangen gewesen, weiterzulaufen und die Tatsache, dass er nicht wirklich daran glaubte, das dort ein Monster war. Er seufzte, schaute erneut in die Richtung, in die ihn die vermeintliche Fährte führen würde und ließ sich schließlich auf den Hinterläufen nieder. Die Welt retten? Aha.

„Und wo ist deine Maske?“, fragte er schließlich und sah hinunter zum Weißen. „Ein Held braucht immer eine Maske.“, ein sachtes, unsicheres Lächeln, ob das jetzt angebracht war und er wendete den Blick ab. „Du musst noch viel lernen, bevor du ein Held werden und die Welt retten kannst, kleiner…. Mann.“

Kleiner Mann? Oje. Mali war ja dann doch etwas… Unbeholfen.


{ Mo (und Dawn) }

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Zisco


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 04, 2011 1:23 am

    Noch immer etwas unsicher auf den Beinen tapste der kleine Boxer Rüde unsicher durch die wirre Gegend. Ob sie nun in einem Wald, einer Stadt, am Strand oder der gleich waren vermochte Zisco nicht zu sagen. Immerhin war er erst an sehr wenigen Orten gewesen und wurde nur durch Zufall von seiner Mutter und seiner Schwester getrennt, welche er bisher immer noch suchte, vergeblichst.
    Der junge Welpe wusste genau das diese von Menschen mitgenommen wurden, nahm jedoch an das sie irgendwann wieder auftauchen würden, spätestens wenn er Hunger hatte, wer sollte ihn denn sonst füttern?
    Zwar hatte er bereits seine Milchzähne, jedoch war ihm die warme Milch seiner Mutter am liebsten.
    Ziscos Ohren waren aufmerksam nach oben gestellt, seine Rute stand ebenso aufrecht nach oben und pendelte wie verrückt hin und her, sein Gang war immer noch leicht unsicher, so konnte der Rüde selbst mit seinen elf Wochen noch nicht perfekt auf den Beinen laufen, weshalb er oft hinfiel, wie jetzt zum Beispiel.
    Schnell hatte sich der Boxer Welpe wieder zusammengerafft und war aufgestanden, wie hieß es so schön? Nicht alles klappte immer so, wie man es sich vorstellte.

    Die vielen fremden Gerüche hatten seine Aufmerksamkeit erlangt, aber nicht nur dies, auch die vielen Blumen und Pflanzen hatten seine Aufmerksamkeit von und ganz bei sich.
    Auf die Hündin - Luna - welche ihn begleitete, achtete Zisco gar nicht, viel mehr interessierte ihm die fremde Umgebung.


Bei Luna
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 04, 2011 7:41 am

Luna hechelte, ihre hellrosa Zunge hing schlaff aus ihrem Maul und fuhr immer hoch und runter, auf und ab und versuchte das ihr fehlende Schwitzen auszugleichen. Wie gern haette sie nun einen duenneren Pelz gehabt. So wie Zisco.
Die Sonne war zwar durch das dichte Geaest ueber ihr nicht so rin bisschen gedaempft, dennoch schien sie foermlich auf ihrem Pelz zu brennen. Immer wieder blieb die junge Huendin stehen und versuchte sich die Hitze aus dem dichten Fell zu schuettlen, erfolglos. Die Hitze schien immer schlimmer zu werden und der dicke Pelz Lunas machte die Sache auch nicht gerade einfacher. Die schwarze lief etwas weiter vor einem kleinen Boxermischlings Welpen namens Zisco, sie hatte ihn selber erst vor ein paar Tagen kennen gelernt und war ueberrascht wie mutig der kleine Kerl war. Er versuchte immer weiter zu laufen, obwohl jeder normale Junghund schon umgefallen waere kaempfte der Kleine weiter.

Er ist halt eine Kaempfernatur

dachte die Streunerin und ihr schleppte sich weiter voran. Sie wusste zwar nicht wohin sie gehen sollten, aber irgendwann mussten sie ja einen Ort finden wo sie bleiben konnten, irgendwo. Ihre mutter hatte ihr oft von einem Ort namens Andastra erzaehlt, viele Legenden hatte sie an ihre Tochter weiter gegeben und alle handelten von diesem Ort, das Paradies der Hunde, wo sie freileben konnten und die Menschen sie nicht finden wuerden. Frei, ja frei.

Mit diesen Legenden als hoffnungsschimmer versuchte sie sich also durch zu kaempfen nach Andastra oder wenigstens zu einem Ort wo sie und Zisco leben konnten, ein Leben ohne den kleinen frechen konnte sie sich garnicht vorstellen, sie koennte ihn einfach nicht alleine lassen.

Nach einer Weile lies sie sich zu dem Boxermischling zurueck fallen und versuchte ein Gespraech anzu fangen, sie wollte gerade das erste Wort sagen, hatte sogar schon ihr Maul geoeffnet, als sie sich entschloss doch lieber nichts zu sagen. Er schien beschaeftigt und auch sie achtete nun genauer auf ihre Umwelt.
Die zwei befanden sich ein einem dichten Nadelwald, der zwar kaum Sonnenlicht hindurchlies, aber die Hitze schien dennoch unertraeglich in der Luft zu haengen. Der Boden war groesstenteils eben, doch wenn man genauer darauf achtete bemerkte man eine leichte Steigung. Luna und Zisco liefen also Bergaufwaerts was die Wanderung natuerlich nicht gerade vereinfachte, aber zurueck konnten die beiden nicht, zu mindest wenn sie nicht wieder in die Naehe der Menschen kommen wollten. Bei diesem Gedanken schuettelte die Schaeferhundmischlingsdame kaummerklich ihren Kopf. Sie wuerde nie, nie wieder auch nur eine Pfote in das Gebiet der Zweibeiner setzen, sie hasste sie und wuerde alles tun um jene von der Erde zu verbannen.

Sie haben alles zerstoert, aber warum? Warum mussten sie denn alles Kaputt machen?

Traenen stiegen der Streunerin in die Augen, doch sie hilt soe zurueck. Sie weinte nicht weil sie traurig war, sondern vor Wut. Die Menschen hatten ihr alles genommen, Familie, Zuhause einfach alles. Jetzt hatte Luna nichts mehr, nichts ausser den kleinen Welpen, obwohl sie sich nicht gerade sicher war ob jener sie ueberhaupt leiden konnte, sie mochte ihn auf jeden Fall und wuerde den kleinen beschuetzen, sie fuehlte sich ihm einfach verpflichtet. Wie eine Mutter ihrem Kind.

Langsam ueberkam Luna Muedigkeit, ihre Augen wurden schwer und sie wusste das die beiden jetzt erst einmal Pause machen mussten.

Komm, lass und hier ausruhen, ich denke hier waere ein geeigneter Ort

schlug sie vor. Dieser Platz war Tatsaechlich nicht schlecht, in der Naehe war ein hohler Baum wo gerade genug Platz fuer die beiden zu seien schien. Zwar war es hier nicht kuehler als an den anderen Orten, aber fuer eine Nacht wuerde es reichen.

Und, was haelst du davon? Hier ist es zwar nicht Perfekt, aber fuer eine nacht reicht das. Ich werde auch gleich mal sehen ob ich etwas zu fressen finde. Du kannst dich hier ausruhen, wenn du damit einverstanden bist

Luna hielt an und fuhr sich mit ihrer Zunge ueber die Schnauze. SIe hatte zwar Hunger, aber muede war sie auch, ziemlich sogar. Noch einmal schuettelte sie sich und versuchte erneut die Hitze aus ihrem Fell zu vertreiben, wieder ohne Erfolg. Sie hoffte das der kleine zustimmen wuerde, aber so wie er aussah konnte er wahrscheinlich auch nicht mehr lange, besonders da Welpen gewoehlich sehr oft am Tag schlafen, mindestens 3-5 mal.


[laeuft | ihr ist heiss | denkt | laeuft weiter | denkt wieder |schlaegt vor sich auzzuruhen | fragt Zisco ob das fuer ihn ok sei ]




(Hoffe der post ist lang genug ._., ist er doch, oder?)
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Enka

Magical little Voice



BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Di Jul 05, 2011 8:22 am

Gerade noch war er mit Kiri, Yuunagi & Orochi über die Wiese gerollt und im nächsten Moment, als er unter dem Zaun durchkroch, war er gebissen worden. Winselnd war er über den Boden gekrochen und hatte versucht, dem Schmerz in seiner Nase zu vertreiben. Aber das Ding hatte seine Nase krank gemacht. Es brannte und zuckte in seiner Nase und Enka wurde wütend auf das Beißer-ding. Er rannte los, den Kopf hin und her schlenkernd, als könne das das Zwicken vertreiben.

Aber: OH SCHRECK! als er das nächste Mal stehen blieb war er allein. Yuunagi, Kiri & Orochi waren nicht mehr in seiner Nähe. Entgegen seiner Annahme hatte er nun doch Angst. Um ihn herum waren riesige Bäume und irgendwo schrien einige Tiere. Überall raschelte und knackte es und Enka ließ sich zu einem hohen und schrillen Winseln hinreißen.

Hier war er noch nie gewesen und wenn wenigstens Yuunagi hier gewesen wäre.... Aber er war allein. Hey, was regte er sich eigentlich auf? Er würde diesen Ort einfach besetzen, erkunden und erobern und wenn er seine Brüder dann wiederfand, konnte er wenigstens etwas erzählen und angeben.

{im Wald l allein}
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Raekwon


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Do Jul 07, 2011 3:39 am

Die Schritte des alten Rae waren schwerfällig geworden. Dies hatte mehrere Gründe, zum ersten machte das Wetter dem langhaarigen Rüden zu schaffen, unter den ockerfarbenen Strähnen fühlte er sich wie in einem Gewächshaus, auch seine Kondition war nicht mehr die Beste. Klar, er war nie besonders sportlich gewesen, doch es schien so, als würde seine Lunge langsam zusammenschrumpfen, wieso sonst würde es ihm so schwerfallen, Luft zu hohlen? Trotzdem dachte sich Raekwon nichts Schlechtes, als er an den großen Nadelbäumen vorbeiging, die mit ihren Spitzen wohl den Himmel kitzeln wollten. Wäre ich nur zwei Jahre jünger ... wäre ich doppelt so schnell! Ein Lächeln stahl sich auf die schlaffen Lefzen des Alterchens. Er war zwar nicht besonders schnell unterwegs, doch nun hatte er mehr Zeit, sich umzusehen und einfach die Landschaft zu genießen. Wenn man bei endlosen Ebenen voller Nadelbäume von Landschaft sprechen kann. Es schien eine endlose Wiederholung einer Handlung zu sein, immer wieder setzte der Ockerfarbene eine Pfote vor die andere, schlurfte durch das kaum vorhandene Laub und die heruntergefallenen Nadeln, sah sich ab und zu um, ansonsten ... passierte nichts.

Der Wald schien kein Ende zu nehmen, überall sah es gleich aus und alleine war er dem Geruch nach zu urteilen auch noch. Ein wesentlich jüngerer Hund hätte sich gelangweilt. Rae genoss einfach die Stille und Abgeschiedenheit, schliesslich war er deswegen auch ausgezogen, um zu reisen, oder nicht? Er vermisste jemanden an seiner Seite, die Geschichtenerzählerin. Doch sie verweilte nun weiter oben, es war an der Zeit, seine eigene Geschichte zu schreiben, nunja sie zumindest zu Ende zu bringen. Es hätte stundenlang so weitergehen können, Pfote für Pfote, Baum für Baum ... doch die Stille, die nicht einmal durch Vogelgezwitscher oder Baumgerausche unterbrochen wurde, zersplitterte bei dem herzzereißenden Jaulen eines fremden Wesens. Der ältere Rüde hob seine langen Schlappohren etwas an, auf einmal war er ganz aufmerksam, schnüffelte fortgehend, während er sich umsah. Es war niemand zu sehen, doch ganz hier in der Nähe musste der Verursacher des Geräuschs sich befinden. Etwas schneller als sein vorheriges Geschlurfe bewegte sich der Senior fort, die Ohren angehoben, die Augen aufmerksam geöffnet. Dann entdeckte er es, besser gesagt ihn. Einen jungen Hund, wahrscheinlich noch kein ganzes Jahr auf dieser Welt.

Ein kleiner, orangefarbener Rüde - dem Geruch nach zu urteilen - hatte also so herzerweichend gejault. Erneut musste Rae wegen dem Anblick dieses Jungspunds lächeln. Wohl ein kleiner Abenteurer, der sich fortgeschlichen hatte, um die Welt zu erkunden. Um den Jüngling nicht zu erschrecken, brummte der Senior, ehe er mit seiner rauen Stimme fragte:" Na mein Kleiner? Was machst du denn so alleine hier draußen, soll Opa Rae dir helfen?" Ach wie der Ockerfarbene die unschuldigsten Wesen des Planeten doch liebte, das süße Kindergesicht, in dem zwei anscheinend schwarze Knopfaugen funkelten, war einfach zum Anbeißen. Teilweise war Raekwon natürlich auch besorgt um den Kleinen, so ganz alleine hier draußen, kein Hund anderer Hund schien in der Nähe zu sein ... hier war nicht die richtige Umgebung für schwache Jünglinge. Für schwache Alterchen eigentlich auch nicht.

[ im Wald | bei Enka ]
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Dawn


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 10, 2011 12:30 am

Eine Pfote vor die andere gesetzt, bahnte sie sich einen Weg durch das dichte Unterholz des Waldes, immer darauf bedacht, keinen falschen Schritt zu machen, damit sie nicht erneut abrutscht und erneut im Dreck landet, so wie sie es noch vor wenigen Minuten getan hat. Dieses Gebiet war mit seinem Dreck und all den Wurzeln etwas neues für sie. Etwas, was sie nicht gewohnt war. Natürlich war sie es nicht gewohnt, wie denn auch? Schließlich war sie seit jeher ein Haushund gewesen, war es gewohnt sauber gemacht zu werden, sobald sie schmutzig war und außerdem war sie ebenen Boden wie Laminat oder Asphalt gewohnt. Selbst die Wiesen, die sie von Daheim kannte, waren eben Erdiger gewesen als dieser lehmige Waldboden, welcher sich nun schon seit mehreren Tagen unter ihren Pfoten befand. Sie wusste nicht mehr, wie lange sie nun schon auf der Suche war. Wie lange sie nicht mehr in seine Augen blicken konnte.
Ihre Gedanken schweiften ab. Immer wieder stellte sie sich vor, wie er aussah, bis sie ihn direkt vor sich sah. Doch jedes mal war er nicht mehr als ein Abbild ihrer Fantasie. Dabei hätte sie sich so gerne an ihn geschmiegt, ihre Schnauze in seinem wunderbaren Fell versenkt und hätte ihn nie wieder alleine gelassen. Aber ebenso wie ihre Gedanken an dem Rüden hingen, welcher ihr ganzes Leben bedeutete, musste sie immer öfter an ihre Vergangenheit denken. Daran denken, dass sie nun schon wieder jemanden verloren hatte, den sie gern hatte, nein den sie liebte! Schließlich war der Rüde ein Bruder für sie! Er war der Bruder, den sie nie gehabt hatte und genau aus diesem Grund musste sie ihn wiederfinden, durfte einfach nicht aufgeben, bis sie ihn wahrhaftig vor sich sehen würde.

Nachdem sie es geschafft hatte ihre Gedanken nahezu zu verbarrikadieren und wieder einen klaren Kopf hatte, ohne ihre Schuldgefühle, ohne ihre Angst und ohne die Frustration, schien es, als würde der Wald kein Ende mehr nehmen. Doch gerade jetzt lichtete sich das Dach aus Blättern über ihrem Kopf und auch der Boden wurde wieder fester und steiniger. Vor ihr erstreckte sich eine große Wand aus Gestein und schien weit zu reichen, fast, wie die Chinesische Mauer. Vielleicht sollte ich einfach mal dieser Wand folgen. Vielleicht bringt sie mich ja zu Mali, dachte sie sich und beschleunigte gleichzeitig ihren Schritt.

Lange musste sie nicht gehen, ehe die Stimmen an ihr Ohr drangen. Und sie dachte sich nichts dabei, dass eine dieser Stimmen klang wie die, nach der sie schon so lange suchte. Schließlich war sie nun schon so viele Male getäuscht worden und wieso sollte er dann gerade jetzt hier an diesem Ort sein. Schließlich gab es so etwas wie Schicksal nicht. Oder etwa doch?
Und so ging sie weiter, folgte der Felswand und konnte es nicht fassen, als sie plötzlich den Bunten Rüden, den sie sich Tagelang nur in ihrem Kopf vorstellen konnte, dessen Nähe und Worte sie so sehr vermisste, dessen alleinige Anwesenheit sie wieder glücklich machte, vor einem weißen Fellbündel antraf. Malicious. Doch was machte er da. Wer war dieses Wesen, dieser andere Hund, vor ihm. Und von was Sprachen sie da? Ein Monster? Die Schwarzweiße verstand die Welt nicht mehr. Schließlich hatte sie auf dem Weg hierher kein Monster gesehen. Oder war sie so abgelenkt gewesen, so tief in ihren Gedanken versunken gewesen, dass sie es übersehen hatte?
{allein im Wald | trifft auf Mali und Mo}
[argh, etwas kurz x.x aber war gerade nur auf die schnelle]
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Mo

Verspielter Forscher

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 10, 2011 6:52 am

Eins. Zwei. Drei. Und nein, Mo war immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Voller Aufregung sprang er umher und hörte dem Rüden zu. Er wollte Mo zu einem Superhelden machen? Ehrlich? Wirklich? Das war der wundertolligeste Tag im Leben des kleinen, weißen Spitzes. Voller Freunde bellte er und blieb schließlich auf der Stelle stehen. Seine Rute warf er aufgeregt von der einen auf die andere Seite. Er hob eines seiner kleinen Pfötchen und sah erwartungsvoll zu dem sooooooooo viel größeren Rüden auf. Dieser war nicht nur groß, nein, Mo würde ihm folgen, immerhin wollte der Farbenbunte ihn zu einem Helden machen. Und wenn Mo ein Held war brauchte es nicht mehr lange bis er ein Wolf war und ganz, ganz schwarzes Fell bekam. DANN waren alle stolz auf ihn, blickten zu ihm auf und wollten zu seinem Rudel. Sein Rudel würde das Beste werden, dass Mo je gesehen hatte.
Um ehrlich zu sein, hatte er noch nie ein Rudel Wölfe gesehen, aber das war im Moment eher zweitwichtig. Obwohl dritt oder fünftwichtig würde auch reichen.

"Maske?"

Der Weiße sah den Großen an wie er immer Hühner ansah. Diese komischen Tiere, die immer nur so ein Piepen von sich gaben und dumm im Kreis liefen. Sie hatten kein Fell sondern so harte Stiele als Fell. Das war ganz doof!
Papa hatte ihm immer gesagt, dass diese Hühner Gefieder waren. Mo hatte das noch immer nicht verstanden.

"Und ich bin kein Mann! Ich werde ein Wolf! Der Beste, den du je gesehen hast.
Ja, da bist du jetzt sprachlos, was? Ich kann es selbst kaum glauben!
Ich werde irgendwann ein schwarzer Wolf sein!!!!
"

Voller Vorfreude stürmte der kleine Welpe durch den Wald und kläfft immer wieder, lief sogar unter dem Fabenbunten drunter her. Er war ja groß genug!
Mit einem Blick sah er einen weiteren Farbbunten. Das war aber kein Männchen, sondern ein Weibchen. Sie war echt schön! Mo gab ein Japsen von sich und sprang die Hündin an um dann mit seiner Zunge über die Schnauze der Bunten zu streichen. Ihr Fell war ganz weich! Sie war so groß und wirkte furchtbar nett! Mo mochte sie jetzt schon.

"Wie heißt du?
Ich heiße Mo und ich werde ein schwarzer Wolf und der Buntfarbener da bringt mir bei, wie man ein Held ist und wir besiegen zusammen ein Monster. Ich bin so aufgeregt!
Glaubst du ich werde ein guter Wolf sein, also bald?
"

Der kleine Welpe war immer noch viel zu aufgeregt. Aber wer kennt das nicht?
Die Vorfreude ist eben das Schönste im Leben und sie sollte keinem genommen werden. Genau so wenig wie Träume, auch wenn diese vollkommen absurd waren. Egal ob es darum ging den Weihnachtsmann zu treffen, ein Pony geschenkt zu bekommen oder einfach ein Wolf zu werden, auch wenn man nur ein kleiner, weißer und viel zu verträumter Zwerspitzwelpe war...


{ bei Mail und Dawn }
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Malicious

Mad Eye

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 10, 2011 10:17 pm

and i will walk on water
and you will catch me if i fall


Malicious war ohnehin meist eher reservierter, wenn es um Fremde ging. Er stieß sie nicht ab, nein, und er schenkte ihnen auch meist direkt Vertrauen, doch seine Art ließ ihn die Stille einfach mögen. Und besonders in diesem Moment hatte er förmlich danach gesucht, wohl wissend, dass es nicht das Richtige gewesen war. Er hatte sich eingeredet, Dawn zu suchen, doch insgeheim, tief in ihm selbst versteckt, hatte er diese Hoffnung bereits aufgegeben gehabt. Ein einsames Ende, das war es, was er vor sich gesehen hatte. Er sah es noch immer, doch nun war es weiter in die Ferne gerückt und immer wieder versperrte ihm ein kleiner, springender Körper den Blick auf das große, schwarze, leere Loch am Ende seines Weges. War das ein Zeichen? Hatte er sich nun einen Fan angelacht? Ein lautloses Seufzen. Wie sollte er denn den kleinen noch mit durchbekommen? Sie waren mitten in der Wildnis – irgendwo, wo selbst er noch nie gewesen war und einen Menschen, der einem Futter gab, gab es hier wohl unter keinen Umständen. Jagen. Gott! Das hatte er nie gedurft. Und jetzt sollte es der einzige Weg sein? Und was war überhaupt mit dem Winzling? Wie kam er hier her? Wo waren seine Herren – Seine Familie? Was trieb den Welpen so weit fort von zu Hause?

Er nickte stumm, als die weiße Fellkugel ihn nach einer Maske fragte. Hatte er jemals einen Helden ohne Maske gesehen? Alle Zweibeinerhelden hatten eine Maske gehabt in dieser komischen Beweglichenbilderschüssel. Und er selbst hatte auch eine, was ihn allerdings nicht wirklich zu einem Helden machte. Ganz davon abgesehen, dass Fliegen wohl das Letzte war, was er konnte. Mali und ein Held? Selbst ihm kam das ganz schön widersprüchlich vor. Das war wohl ein ziemlich hartes Bild, was er dem kleinen da von sich unfreiwillig gegeben hatte. Doch er schien das in seine Worte hineininterpretiert zu haben. Der Bunte konnte sich nicht entscheiden, ob er den Knirps nun enttäuschen sollte oder doch sein bestes geben musste, um ihn bei Laune zu halten – um nicht wieder allein zu sein? Er spielte mit den Ohren, als der Kleine erzählte, er wollte ein Wolf werden. Ein schwarzer noch dazu. Oje. Würde er selbst irgendwann merken, dass das nicht ging? Er öffnete ein paar Mal den Fang, um etwas zu sagen, doch immer wieder fehlten ihm die Worte, die ihm passend erschienen. Er tänzelte leicht, als der kleine Blitz durch die Gegend wuselte und sogar unter ihm durch lief, was ihm ziemlich missfiel.

and if i could just see you
everything would be allright
if i’d see you
this darkness would turn to light



„Hör mal…“, setzte er an, ohne sich umzudrehen und zu sehen, wo er nun war. Sein Blick ruhte auf seinen Pfoten, doch der kleine Hund schien ihm keinen Satz zu gönnen. Er redete weiter, unaufhörlich, und Mali merkte nicht, das er gar nicht mehr mit diesen Worten gemeint war. Es irritierte ihn dann aber doch, dass er ihm erzählte, was Mali ihm ja selbst (nicht) gesagt hatte. „Ich heiße…“ Man hatte dann aber doch gelernt, dem Gegenüber in die Augen zu sehen und so drehte sich auch der Rüde um. „Dawn…“

Sein Herz blieb stehen, der Atem stockte und er glaubte nicht, dass sie da wirklich vor ihm stand. Augenblicklich versuchten sich seine Krallen in den Boden zu bohren, was jedoch bei diesem Gemisch aus Fels und Erde nicht wirklich möglich war. Er war angespannt und konnte seinen Blick nicht von seiner Weggefährtin abwenden. War sie das wirklich? Es wäre viel zu schön, um wahr zu sein. Der Knirps war für einen Augenblick vergessen. Mit einem Mal spürte er Hoffnung, spürte er Wärme, die vorher unter einen großen Trümmerhaufen verschlossen gewesen war. Er sog die Luft ein, witterte ihren sehnlich erwarteten Duft und war – zu Hause. Sie war bei ihm. Alles war gut. Ihnen konnte nichts geschehen.


{ Mo und Dawn }

_______________






DENN EINST WAREN WIR 
KÖNIG UND KÖNIGIN IN UNSEREM REICH 
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Hunter


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 10, 2011 10:43 pm

Die Augen des Golden Retrievers wanderten über die weite Landschaft. Mürrisch drehte sich der Rüde auf den Bauch und murmelte etwas vor sich hin. Seit ein paar Tagen hatte Hunter keine richtige Mahlzeit mehr zu sich genommen, man konnte durch sein normalerweise dichtes Fell gut seine Rippen erkennen. Auch seine Muskeln sind weniger geworden. Wie ein altes Frack lag der Goldene im Schatten eines Baumes. Man konnte deutlich seinen Magen knurren hören. In den brauen Augen des Rüden konnte man tiefe Trauer erkennen. Niemals mehr würde er diesen Ort verlassen, niemals. Hier wurde ihm gezeigt was es heißt glücklich zu sein, aber hier wurde ihm auch gezeigt, wie es ist jemanden zu verlieren. Aber weil der Rüde schlecht loslassen konnte, war er der Meinung immer in der Nähe seine verstorbenen Gefährtin sein zu müssen und das war nun mal hier. Joy, Joy, Joy. Immer wieder murmelte er ihre Namen und hoffte ihre süße Stimme zuhören, aber immer wieder musste er einsehen das er ihre wundervolle Stimme nie wieder hören wird.

Die Luft war ziemlich schwül und ein bisschen Schatten würde Hunter jetzt gut tun. Langsam rappelte sich der braune Rüde auf und trottete über die weite Wiese. Seine Mutter hatte ihm geklärt, das man bei praller Sonne sich lieber in den Schatten leg, weil man sonst einen Hitzeschlag bekommt. Aber wenn er sterben würde, dann würde er seine Joy wiedersehen und für sie würde er jedes Risiko eingehen, auch wenn er es damals nicht getan hat. Als Hunter in der Ferne einen Baumstamm sah, der seitlich aufgeschnitten wurde und hohl von innen war, rannte er los. Sein Fell wehte im Wind, so schnell rannte der Rüde. Am Baumstamm angekommen legte er sich hinein und ließ seinen massigen Kopf auf seine Vorderpfoten sinken. Hier war es sehr schattig und angenehm kühl. Immer noch knurrte sein Magen, aber jetzt hatte er keine Lust auf Jagen, erstmal würde er jetzt hier im Schatten liegen bleiben und sich ausruhen, später hat er immer noch genug Zeit um Jagen zu gehen. Hunter schloss seine bernsteinfarbenden Augen und genoss die Ruhe. Ein paar Minuten verweilte so, doch dann überkam ihm der Hunger. Mühsam rappelte sich der Golden Retriever auf und trabte los. Seine Schnauze senkte er zu Boden um eine Witterung auf zunehmen.

Etwas entfernt roch er einen Vogel. Genau konnte er ihn nicht deuten. Sofort ging Hunter in seine bekannte Jagthaltung. Er war ein sehr guter Jäger, wie es sein Name schon sagt. Langsam kroch der braune Rüde vorran. Jetzt hatte er den Vogel im Visier. Dieser ahnte nichts von der Gefahr. Ein knackender Ast ließ ihn aufschrecken, sodass er hoch flog. ,,Jetzt oder nie!", dachte sich Hunter und sprang dem Vogel nach. in der Luft packte er das hilflose Tier und riss es zu Boden. Schnell hatte er dem Vogel das Genick gebrochen und trug es zu einem ruhigen Plätzchen. Er legte sich auf einen großen Stein und genieste seine frische Beute.

Als er fertig war, machte er sich wieder auf den Weg. In er Nähe sah er zwei Hunde. Eine Rüde, er zwar groß und hatte wuscheliges Fell, neben ihm stand ein kleiner braune Rüde, dieser schien verletzt. Ein bisschen Gesellschaft konnte der kräfigte Rüde jetzt gebrauchen. Gezielt trabte er auf die beiden zu. ,,Hallo.",bellte er freundlich. Er hoffte das er die beiden nicht bei ihrem Gespäch gestört hatte. ,,Was ist passiert?", wollte Hunter wissen und richtete seinen Blick erst auf den Welpen und dann wieder auf den gleichgroßen Rüden.

{alleine - jagt - bei Enka und Rae}
(Sorry, das es so wenig ist. <.<)
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Dawn


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang So Jul 10, 2011 10:48 pm

Vollkommen perplex stand sie da, als der weiße Zwerg an ihr hoch sprang und ihr über die Lefzen leckte. Wer war er und wieso war dieser Wicht mich Malicious unterwegs? Und wovon sprach er da? Mali, ihr wahrhaftiger Mali würde ihn zu einem Helden machen? Viel zu viele Fragen spukten ihr im Kopf herum. Da war es auch kein Wunder, dass sie einen Moment brauchte um ihre wieder Stimme wiederzufinden. Ihr Blick wanderte an ihrem Körper hinab, bis ihre braunen Augen den weißen Hund vor sich fixierten. Mo war sein Namen und er wollte ein Wolf werden. Ein Wolf? Die Schwarzweiße hatte dieses Wort bereits bei ihrem Besitzer aufschnappen können, aber gesehen hatte sie noch keinen von diesen Wölfen. Waren sie denn so klein wie Mo? Würde er wirklich zu einem Wolf werden? Zu viele Fragen türmten sich im Kopf der Hündin auf und sie wollte nur noch eins: Sie wollte Malicious Nähe spüren, seine Stimme hören und wissen, dass er sie nicht mehr aus den Augen lassen würde. „Ob du ein guter Wolf wirst?“, setze sie an und blickte kurz zu Malicious, der seinen Blick auf den Boden gerichtete hatte – bemerkte er sie denn gar nicht? -, ehe sie sich wieder dem Weißen vor sich zuwendete. „Bestimmt, aber du musst auch ganz fest daran glauben. “, beendete sie ihren Satz und hoffte, dass der Kleine nicht die Unsicherheit heraushörte, die ihr leider zu offensichtlich ins Gesicht geschrieben war. „Aber bei einem so begabten Lehrer, wird dir das bestimmt gelingen!“, fügte sie noch hinzu und ging dabei langsam auf Malicious zu, welcher nun ihren Namen aussprach und sie sich vor kam, wie in diesen schnulzigen Liebesfilmen, die ihr Besitzer damals immer gesehen hatte, ehe sie vor ihm stehen blieb. „Mali..?“, fragte sie, da sie sich einfach nochmal selbst davon überzeugen wollte, dass er nun wirklich vor ihr stand. Ihr Malicious! Ihr Bruder.

Die Ohren angelegt und die Rute eingezogen stand sie da, sie wusste nicht, was sie tun sollte, wusste nicht, ob er echt war oder ob ihr Kopf ihr wieder einen Streich spielte. Vielleicht, wollte er sie ja auch nicht mehr bei sich haben, vielleicht hatte er in dem kleinen Weißen einen neuen, einen besseren Weggefährten gefunden. Sie senkte den Blick, traurig über das, was sie sich selbst ausmalte und gleichzeitig ängstlich vor der Reaktion des Bunten. „Mali ich...“ begann sie und brach ab. Was wollte sie ihm sagen? Sollte sie sich bei ihm entschuldigen? Dafür entschuldigen, dass sie ihn verloren hatte, sollte sie fragen, ob sie wieder an seiner Seite stehen dürfte, oder ob der Weiße nun ihrem Platz eingenommen hatte? Viel zu unsicher und zu überrumpelt von diesem Augenblick beschloss sie sich, dass sie nichts sagen würde. Und das war vielleicht auch gut so.

Kurz spähte sie hinter sich, wollte gucken, ob der Weiße noch immer dort stand und ich nachgesehen hatte, oder ob er ihr gefolgt war.
{bei Malicious und Mo}
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 3:45 am

Der schwarze Rüde der seinen lieben langen Tag nur im Schatten verbracht hatte, kam gegen Abend aus seinem versteck hervor und blickte hinauf in den wolkenlosen Himmel, seine braunen Augen hielt er geschlossen und genoss etwas das Sonnenlicht das auf seine schwarze Schnauze viel und diese recht schnell erwärmte.
Ein letzter Gähner, ein strecken und der Rüde machte sich auf den Weg etwas fressbares zu finden, etwas das ihm den Tag versüßte.

>>Mhm, was wohl heute auf meiner Speisekarte stehen mag? Ich hoffe es ist etwas das noch schmeckt und nicht so wie die letzte Mahlzeit wie ein vergammelter Schuh.<<

Seine Nase führte den Rüden durch sein Zuhause, den Wald. Zwar konnte er es nicht wirklich als Zuhause bezeichnen, da er in einer kleinen Höhle lebte die noch nicht mal ein schönes Bettchen oder einen Korb besaß, geschweige denn einen immer vollen Fress und Wassernapf, aber dennoch lebte er nun dort, alleine und verlassen, genau das was er so verabscheute. Sein Blick fiel auf die Tannen über ihm, einige Raben und Eichhörnchen hatten es sich dort gemütlich gemacht und suchten noch Schutz vor der Sonne, die trotzt der Abendluft noch recht heiß und unangenehm war. Der Weg, denn er ging, führte ihn zu einem kleinen Wasserlauf in dem er seinen Durst stillte und sich eine Abkühlung gönnte, auch wenn er noch nicht lange in der Sonne verbracht hatte.
Seine Nase gen Boden gerichtet, erschnupperte er bald die Fährten weiterer Hunde, er wollte nicht wissen wie viele es waren, denn es reichte ihm das er wusste das dort welche waren. Instinktiv folgte er dem Geruch, ohne die Schnauze zu heben. Sein Blick war wie die Schnauze gen Boden gerichtet und seine Ohren etwas aufgeklappt um jedes noch so kleinste Geräusch aufnehmen zu können.

Es dauerte nicht lange und der Rüde lief gegen einen Baumstamm und zuckte kurz zusammen, wie benommen hob er den Kopf und sah wütend seinen Widersacher an.
"Kannst du nicht wo anders liegen als mitten im Weg?!"
Mick knurrte noch etwas umher und riss dem Stamm etwas Rinde ab, nur um sich dann doch geschlagen zu geben. Da er mit seinem großen Körper nicht durch den kleinen Abstand der unter dem Stamm noch war durchpasste, blieb ihm nichts anderes übrig als den Rückwärtsgang einzulegen und Anlauf zu nehmen. Ein Kräftiger Stoß und er schaffte es mit seinen Vorderpfoten auf den Stamm zu kommen, seine Hinterläufe benutze er um sich den Rest auch noch hoch zu hieven.

>>Eins muss man ihm lassen, er hat eine gute Aussicht, aber das war's dann auch schon.<<
Genauso schnell wie der schwarze Rüde auf dem Stamm gewesen war, war er auch wieder unten und blickte in die Richtung aus der die Gerüche der Hunde kamen, sein Geruchssinn verriet ihm das es sich noch um junge Hunde handelte, er konnte nicht genau sagen ob es noch Welpen waren oder nicht, doch er ging mal davon aus das es keine waren, denn ein Welpe war in der Wildnis nicht gerade sicher, geschweige denn könnte er dort überleben.

Auf seinem Weg erblickte der Rüde einen Busch mit roten Himbeeren an denen er nicht ohne einen bissen vorbei laufen konnte, denn er war der größte Fresssack auf erden, so wie es sich für einen Labrador gehörte. Sein schmatzen war kaum zu überhören für jemanden in seiner nähe und so erblickten ihn auch bald zwei Eichhörnchen die den Busch zu ihrem eigenen gemacht hatten, sauer darüber das ihr Fressen von einem schwarzen Monster geklaut wurde, warfen sie Mick mit den Eicheln ab die sie zuvor so sorgfältig gesammelt hatten.
Mick gefiel das ganze überhaupt nicht und er fing an die kleinen Pelze anzubellen.

"Ihr blöden Viecher, was soll das, ich hab euch nichts getan!"
Mick zog dennoch das weite und blickte noch einmal zurück und trauerte seinen Beeren hinterher. Mit einem etwas gefülltem Magen hatte er sich dann wieder auf den Weg gemacht der Fährte zu folgen und fand bald einen Baum der stark nach diesen Gerüchen roch. Wie es für einen Rüden üblich war erhob er seinen Hinterlauf und wollte gerade anfangen den Baum zu makieren als er bemerkte das in diesem Baum die zwei Gerüche waren. Er suchte den Eingang und fand diesen auch bald und blickte auf die zwei kleinen Welpen.

"Huch, wer seit denn ihr?"


[findet Luna und Zisco]
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 5:25 am

Luna hatte gerade mit ihren Augen einem Schmetterling gefolgt und wollte gerade aufspringen um ihn zu fangen als ein schwarzer Labrador ploetzlich wie aus dem nichts auftauchte, sie erschreckte sich nicht, da er draussen ziemlich laut war und so sein kommen praktisch in die Welt hinausposaunt hatte, trotzdem reagierte Luna abwehrend und hob ihre Lefzen leicht. Einen Kampf konnte sie sich nicht leisten, da sie sowie so unterlegen war und nur die Sache hinaus zoegern konnte, deshalb wich sie nur zurueck und drueckte ihren Koerper unterwuerfig zu Boden.
Hallo
bellte sie schuechtern, sie wusste nicht ob dieser Ruede nun nett oder boese war, aber sie hoffte ersteres.
Vielleicht moechte er ja mit uns spielen dachte sie aufgeregt und schob sich langsam in Richtung des Fremden. Ich bin Luna und wer bist du nun lag keine ANgst mehr in ihrer stimmt und sie streckte ihre kleine Schnauze in Richtung Mick. Als ihr einfiel, dass Zisco immer noch ei ihr war stellte sie ihn gleich mit vor, zuvorkommend wie sie war. Und das hier ist Zisco, wir sind zusammen unterwegs, wohin wissen wir noch nicht Nun legte sie all ihre Hoffnung darin, dass ihr gegenueber freundlich gesinnt war, aber so wie er ankam und seine Koerperhaltung, schiene nihre Hoffnungn zu befuerworten. Er schien ein ganz netter Kerl zu sein. Als sie ihn gerade fragen wollte ob er Lust zum spielen haette, erinnerte ihr Magenknurren sie daran wie hungrig die beiden waren. Hast du was zu fressen? fragte sie nun und blickte den Retriever mit grossen Augen an. Bitte? jetzt bettelte sie schon beinahe, aber sie konnte die Antwort schon erraten. Nein. Auch der Streuner sah nicht gerade gut genaehrt aus und so ging sie davon aus, das er auch kein Essen dabei hatte. Einen Versucht ist es aber wert dachte die junge Mischlingshuendin entschlossen. Langsam kroch sie nun aus ihrer neuen Behausung heraus und draengte sich durch eine uecke ins freie, dort schuettelte sie sich einmal kraeftig und blickte er neut mit ihren braunen Augen Mick an. Dann lies sie sich auf den Boden fallen und rollte sich auf den Ruecken. Puhh seufze sie und lies den Kopf nach hinten fallen. Dort betrachtete sie das Gras und entspannte sich einen Moment, ehe ihr einfiel dass sie ja nicht alleine war. Doch das interessierte sie wenig, verspielt rollte sie nun umher und verbiss sich in kleine nGrasbuescheln, welche sie dann heraus riss und weg schleuderte und kaum flog einer dieser Bueschel sprang Luna auf und raste jenem hinterher. Es war ein sinnloses Spiel, doch Spass musste sein. Ohne Spass kann doch ein Welpe nicht existieren oder etwa doch? Wenn ja, war es fuer Luna undenkbar.
Nun achtete sie kaum noch auf den schwarzen sondern konzentrierte sich vollkommen auf das Spiel, egal wie Erschoepft sie war, fuer spielen hatte sie immer Energie. Die junge Huendin hatte sie gerade nochmal auf den Boden fallen lassen und einen Bueschel Gras heraus gerissen, welchen sie auch in die Luf schleuderte, als sie bemerkte das jener genau auf Mick zu schleuderte. Ihm blieb keine Zeit zum AUsweicehen und das gras traf den Rueden an der Flanke. Luna konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen welches sich auf ihren Lefzen breit machte, dennoch murmelte sie ein leises Tschuldigung und senkte ihren Kopf. So lustig es auch war, es tat ihr auch Leid immerhin wollte die den Labrador nicht vergraulen.

[sieht einen schmetterling | bemerkt Mick | geht in Abwehr haltung | taut langsam auf | wird immer verspielter bis sie irgendwann mit Grasbuescheln "wirft" | einer davon trifft Mick | Luna muss grinsen und entschuldigt sich trotzdem]
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 6:04 am

Mick nahm die droh gebärde der kleinen Hündin nicht böse und lies diese auch machen. Die kleine war zusammen mit ihrem Partner vor der Hitze geflohen, doch wirklich etwas gebracht scheint es nicht zu haben.
"Ich bin Mick, freut mich euch kennen zu lernen." sprach der Rüde als Antwort auf die Frage der Fähe und blickte sie liebevoll an. Als sie nach essen fragte, knurrte sein Magen auf, genau daran hatte er gerade nicht mehr gedacht und sah beschämt weg und gab ein leises "Tschuldige" von sich. Als die kleine Hündin sich aus ihrem Loch traute, blickte er ihr nach und sah ihr dabei zu wie sie so im Gras spielte, er erinnerte sich an seine damalige Zeit, auch er hatte so mit dem Gras gespielt und tat dies sogar noch heute, wenn er seine fünf Minuten hatte. Lächelnd sah er der Hündin beim Spielen zu. Die Grasbüschel die durch die Gegend gewirbelt wurden erregten seine Aufmerksamkeit und er musste sich recht zusammen reisen um nicht einem hinterher zu rennen und die kleine Hündin dabei zu zerquetschen, denn genauso Groß wie er war, genauso ein Großer Trampel war der schwarze Rüde.

Als ihn Plötzlich eins dieser Büschel erwischte blickte er diesem nach als er von ihm abprallte und zu Boden fiel, er senkte seinen Kopf und biss ganz vorsichtig in diesen hinein und hob ihn hoch. Ganz vorsichtig drehte er seinen Kopf wieder zu der Hündin, aus Angst der Büschel könnte auseinander fallen und somit unbrauchbar werden. Mit einer schnellen Kopfbewegung nach oben, flog der Büschel hinauf und drehte sich dort ein paar mal um die eigene Achse, bis der Rüde auf seine Hinterpfoten stieg und nach dem Büschel schnappte und im Maul verschwinden lies. Seine Vorderpfoten landeten geschmeidig wieder auf dem Boden und er sah die Hündin an. Anscheinend hatte sie es lustig gefunden als er getroffen wurde, es erfreute ihn die kleine glücklich zu sehen und wedelte so stark mit seiner Rute, das er damit ihren kleinen Körper umwerfen könnte wenn sie hinter ihm stehen würde.
Ein kleiner Sprung und der Rüde stand schon direkt vor der kleinen Hündin, er blickte sie an und stupste mit seiner Nasenspitze zwischen ihre Ohren und lies den Grasbüschel wieder aus seinem Maul nach dieser Geste. Mit einem plumps saß der Rüde auf seinem Hinterteil und blickte sie nun an, wie sie so da stand mit dem Büschel auf dem Kopf.
"Du hast echt ne schicke Frisur, das muss man dir schon lassen."
Amüsiert sah er sie einfach nur an und wedelte mit seiner Rute.
Langsam erhob er seine Pfote in ihre Richtung und legte diese auf ihren Kopf, ganz behutsam, aus Angst ihr weh tun zu können, mit einer leichten Bewegung in seine Richtung, wischte er ihr den Büschel vom Kopf und somit vor ihre Pfoten. Kaum war dieses Unterfangen abgeschlossen, setzte er seine Pfote wieder zu seiner anderen und blickte die Hündin einfach an, nur um ihr kurz danach über das Gesicht zu lecken.
"Ich bin echt froh euch getroffen zu haben, ich hoffe ihr werden mich in euren kleinen Kreis aufnehmen."Hoffnungsvoll sah er die Hündin an. Zwar war er der ältere und somit im Rang weiter oben, doch fragte er sie dennoch um Erlaubnis.


[spielt mit dem selben Grasbüschel|setzt ihn Luna auf|wischt ihn wieder ab|leckt ihr über den Kopf|fragt ob er bei ihnen bleiben darf]
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 8:43 am

Luna quikte auf, als der schwarze Rued sich vor ihr aufbaeumte und den Grasbueschel, der davor von ihm abgeprallt war, mit seinem Maul auffing. Mit strahlenden AUgen sass sie da und beobachtete jede bewegung des Hundes namens Mick. Als jener ihr den Grasbueschlel auf den Kopf setze wollte sie sein Werk betrachten und hob den Kopf, reckte ihn in die Hoehe. Dabei fie lder Bueshcel hinunter und Luna wibrelte herum Nein knurrte sie und packte das Grasbueschel, schuettlte es einmal kurz und setzt es dann auf den Boden. Dann kam ihr eine Idee, genauso wie es der schwarze vor gemacht hatte hob sie das Bueschelchen auf und versuchte es Mick auf den Kopf zu setzen. Ohne Erfolg, immer wieder gab sie Selbstkommentare ab wie "Gleich hab ichs!"- "Neein.." - "Ach, warum geht das denn nicht"Immer wieder versuchte sie es, stellte sich auf die Hinterlaeufe, sprang oder warf. Aber nichts probierte bis sie es sein lies und aufgab. Ach ich geb auf die huebsche Huendin lies einen leisen seufzer ertoenen. Ich bin halt noch zu klein gab sie zu und stellte sich vor, wie es waere ausgewachsen zu sein. Mhm.. Natuerlich kannst du uns begleiten bellte sie, als ihr die Frage wieder einfiel die der Retriever kurz davor gestellt hatte. Warum denn nicht? fragte sie nun, warum sollte sie denn etwas dagegen haben so einen lustigen Gefaehrten dabei zu haben? Ich suche nach Andastra! bellte sie stolz und stellte sich gerade vor den Labrador hin. Mit ihren Schlappohren nahm sie viele Geraeusche war. Ein Specht haemmerte in einem regelmaessigen Rythmus gegen einen Baum, in den Baumwipfeln sangen die Voegel und der Wind raschelte in den Blattkronen. Auch die Gerueche die auf die junge Streunerin einstroemten waren besonders, jeder schien einem andere, Gegenstand zu gehoeren. Das Laub, die Blumen, ja selbst die Blaetter hatten einen eigenen Geruch.
Aber, hast du denn nichts dagegen wenn wir dich begleiten? fragte sie nun und sah den schwarzen wieder an. Ich weis nicht.. sind wir nicht.. eine .. Last fuer dich? die Worte kamen nur stocken ueber ihre Lefzen, sie war von Natur aus schuechtern und redete sich gerne hinunter. Wir sind bestimmt eine Last fuer dich.. murmelte die kleine traurig und lies ihren Kopf haenggen, am liebsten wuerde sie jetzt weiter spielen und das ganze ins laecherliche ziehen, aber sie wusste das sie ernst zu bleiben hatte.
Weist du, ich bin es gewohnt alleine gelasse nzu werden, aber wenn du gehst, dann nimm bitte Zisco mit, er braucht jemanden der sich um ihn kuemmert ich.. ich kann das einfac hnicht mehr immer noch traurig sah die Mischlingshuendin zu Boden in ihren braunen Augen sammelten sich Traenen und liefen langsam ihre Wangen hinab. Der leichte Wind spielte mit ihrem Fell und die Traenen die ihr hinunterrannen fielen auf das Gras zu ihren Pfoten. Immer bin ich Schuld, wahrshceinlich nimmt Mick Zisco mit und laesst mich hier, aber waer moechte mich denn schon haben? Niemand.. Ich bin genauso unerwuenscht wie ich damals bei mir Zuhause war.. Luna erinnerte sich an ihre Geburts Zeit, als Aussenseiterin geboren und herausgeworfen aus ihrem eigenen Zuhause, von da an musste sie sich durchkaempfen und sie hatte es tatsaechlich bis hier her geschafft. Ein Wunder?

[ist gluecklich | beantwortet Micks frage | wird traurig | macht sich selbst 'runter' | erinnert sich an ihr fruehres Leben | weint]
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Kira




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 7:50 pm

Nach langem Laufen und wunden Pfoten entdeckte die gestromte Hündin endlich eine etwas größere Pfütze in die sie die Pfoten stellte. Sie war lange gelaufen, wie lange wusste sie selber nicht, nur dass es sie erschöpft hatte und ihre Ballen wund wurden.
>> Ich muss mir irgendeinen Ort suchen an dem ich bleiben kann<<
Die geströmte Hündin die Kira hieß, begab sich wieder auf den Weg, nun langsamer. Ihre Pfoten setzte sie zaghaft auf den Boden und zuckte jedesmal zusammen wenn sie einen stacheligen alten Grashalm erwischte.
Kira blieb ab und an stehen und leckte sich die Pfoten. Vorne schmerzte es mehr als hinten und ihre Pfoten fingen langsam an richtig heftig zu schmerzen.
>> Einfach mal einen Tag durchschlafen und schon geht es wieder<<
Ihr Blick senkte sich etwas und wurde leicht trüb vor Schmerzen. Sie hielt von Zeit zu Zeit an um die Luft zu prüfen und um sich umzuschauen. Sie wollte nicht gefangen werden. Wollte nichtmehr ins Tierheim, einem Ort an dem alle Angstgeruch hatten und alle in engen Käfigen steckten und Menschen vorbeiliefen.
Früher war Kira ein Haustier. Ein Haustier der Familie, doch dann geschah etwas wofür sie nichts konnte und ihr wurde die ganze Schuld gegeben.
>> Auf Menschen kann ich verzichten<<

Nach einem etwas längeren Laufen entdeckte sie schließlich einen Wald, da lief sie weiter und das Laub fühlte sich schon an unter ihren Pfoten. Kira passte auf, dass sie sich nicht mit ihrem Halsband in einen Busch verfing. Ihr Blick war starr geradeaus, aber ihre Nase untersuchte den Wald nach anderen Gerüchen. Sie suchte Artgenossen, aber nur jene die ihr Haustierdasein aufgaben um frei zu sein.

Kira sah zwei Eichhörnchen vorbeihuschen die sich geschäftigt vor einen Baum kauerten und Nüsse einsammelten. Sie blieb etwas stehen und betrachtete sich das geschäftigte Treiben, aber dann wurde es ihr zu bunt und sie lief weiter. Sie fand auf dem Weg ein kleines Flüsschen was sich vom letzen Regen gebildet hatte. Da schlabberte sie das Wasser heraus, stellte sich aber vorher noch hinein.

Dann vernahm sie Belllaute und humpelte zu ihnen hin. Da stand ein großer schwarze Rüde und zwei Welpen, wo einer von ihnen anscheinend ein Mischling war und einer ein Boxerwelpe.
Kira hielt sich bedeckt und lief langsam und versuchte kein Geräusch auf dem Laub zu machen.
Ihr Blick war aufmerksam und die Ohren gespitzt. Sie kauerte sich auf den Boden und überlegte wie sie sich aufmerksam machen konnte. Sie entschied sich einfach zu bellen. Kira öffnete ihre Schnauze, entblösste ihre Zähne und bellte ein tiefes Bellen.

[läuft herum, kühlt sich ab und an die Pfoten | sieht die Eichhörnchen | läuft weiter | und entdeckt Mick, Zisco und Luna und bellt sie an vom sicheren abstand aus]
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 11, 2011 9:21 pm

Der schwarze Rüde beobachtete die Hündin wie sie vor ihm anfing zu reden, schmerzlich, aus Angst wieder verlassen zu werden. Mick konnte nicht verstehen warum sie so dachte, denn schließlich hatte er gefragt ob er bei ihnen bleiben durfte und da war auch sie mit eingeschlossen, er wollte nicht alleine mit dem Boxer reisen, denn sie gehörte mit dazu, nur durch sie hatte er wieder etwas Spaß nach so langer Zeit gehabt. Sein Leben im Wald war von Tag zu Tag immer unerträglicher geworden, die Langeweile hatte ihn geplagt und die Einsamkeit hatte sich an ihm zu schaffen gemacht. Es war immer ein Kampf aufzustehen und nach etwas fressbarem zu suchen, dafür zu sorgen weiter zu leben, doch nun wo er die Hündin gefunden hatte, war dieser Kampf vorbei, er erfreute sich nun wieder am Leben und fand es toll wie ein kleiner Hund trotzt so schlechter Aussichten noch immer so Lebens freudig sein konnte.

Sanft legte er eine Pfote um sie und zog sie an sich, zwischen seinen Pfoten drückte er sie zu Boden. Mit seinem Hintern lies er sich nun nach hinten rutschen, so das er liegen konnte. Der schwarze Rüde kuschelte seinen Kopf dicht an die Hündin und schmuste so etwas mit ihr.
"Ich möchte nicht das du so denkst, ich werde nicht ohne dich gehen, du gehörst dazu, du allein hast mir gezeigt wie toll das Leben wieder sein kann. Entweder du kommst mit uns, oder ich werde für immer bei dir sein und wenn ich dir in die Rute beißen muss und dich hinter mir her ziehen muss damit du nicht abhaust."
Mick drückte seinen Kopf etwas näher an sie und schloss die Augen.
"Also bitte, bitte weine nicht mehr kleine Luna, ich werde immer an deiner Seite bleiben."
Plötzlich ertönte ein lautes bellen und der Rüde schreckte sofort auf und fing ebenfalls an zu bellen, als er den Ort ausgemacht hatte wo das andere bellen herkam, stellte er sich sofort schützend vor die Mischlings Hündin und sträubte sein schwarzes kurzes Fell. Seine Lefzen zogen sich nach oben und seine weißen Zähne kamen zum vor schein. Seine Ohren waren bedrohlich nach vorne geklappt und wirkten somit größer und machten sein Gesicht etwas breiter als es eh schon war. Aus seiner Kehle kam ein raues, tiefes knurren das direkt an den Übeltäter gerichtet war.
Mick hatte schnell entdeckt das es sich dabei um einen schwarzen Hund handelte und roch auch das es eine Hündin war. Doch dies war ihm egal, er hatte Luna bei sich und er wollte ihr zeigen das er immer für sie da sein wird, damit sie nie wieder traurig sein musste. Damit auch Luna ja nichts passierte, hatte er seinen ganzen Körper zu schau gestellt, was ein perfektes Angriffs Ziel bot, doch ihm war es egal, denn so hatte man einfach keine Chance an die Mischlings Hündin zu gelangen.

"Was willst du?!" fragte der Rüde die fremde Hündin bedrohlich, er wusste nicht ob er bei einem Kampf gewinnen könnte, doch er könnte es versuchen, denn nur so hatte Luna genug Zeit um abzuhauen wenn es nötig wäre.

[zieht Luna an sich|kuschelt mit ihr|versucht sie aufzubauen|hört Kira|schützt Luna|knurrt|fragt]
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Di Jul 12, 2011 5:36 am

Die beruhigenden Worte berührten die junge Hündin tief in ihrem Herzen und als Mick sich an sich kuschelte schmiegte sie ihren kleinen Kopf an den Hals von Mick und leckte mit ihrer hell rosa Zunge ueber sein schwarzes Fell. „Danke..“ murmelte sie, als er weiter beruhigend auf sie einsprach und schloss fuer einen Moment die Augen und lauschte den Vögeln die ueber den Bäumen flogen und immer wieder mal zwitscherten. Sie hatte die Natur immer geliebt und war froh nun auch ein Teil von ihr zu sein. Als er scherzhaft zu ihr meinte, dass er wenn sie nicht mitkam sie an der Rute packen würde, musste die Mischlingshündin grinsen. „Ok, ok, Ich hör ja schon auf bellte sie belustigt und ihre Traurigkeit war wie weggeweht. Jetzt wusste sie, dass jemand sie mochte und sie auch beschützen würde. Danke dachte die kleine Hündin wieder und wendete ihren kleinen Kopf gen Himmel Danke Mami, dass du mir diesen lieben Hund geschickt hast Sie war fest davon überzeugt, dass ihre Mutter Mick geschickt hatte um ihr zu helfen. Warum sonst sollte er hier sein? Es war doch alles nur ein Gefüge des Schicksals.
Als ein tiefes Bellen ertönte schreckte sie auf und wich soweit zurück wie es der Körper von Mick zu lies, mit geduckter Haltung kauerte sie sich nun unter Mick. Luna zitterte leicht. Das Bellen hatte zwar nicht bedrohlich geklungen, aber man konnte ja nie vorsichtig genug sein, denn nicht alle waren so freundlich wie der Retriever, welcher sich nun schützend vor sie stellte. Luna bewunderte den schwarzen, als jener trotz der Ungewissheit eines Sieges, sie versuchte zu beschützen und so sich selbst in Gefahr brachte. Sie spürte das der Tag langsam zu Ende ging, o wohl die Sonne wahrscheinlich noch eine Weile am Himmel zu sehen sein würde, dämmerte es schon. Die Tannen ragten hoch in den Himmel und ihre Schatten fielen auf den Waldboden. Die Sonne brannte auch in ihrem fortgeschrittenen Zyklus immer noch auf dem Fell der Mischlingshündin.
Luna wich immer weiter zurück, blieb aber stehen als sie bemerkte das sie sich von dem schwarzen entfernte, was sie allerdings nicht wollte, also trat sie wieder vor und versteckte sich hinter Mich nur ihre Schlappohren und ihre Augen schauten hervor als sie versuchte ueber dem Rüden hinweg zu blicken um einen Blick auf die neu dazu gekommene Hündin zu werfen. Neugierig wie sie war, reckte sich die kleine so weit, dass sie beinahe nach vorne ueber kippte und konnte ihr Gleichgewicht im letzen Moment noch halten. Wie immer total unpassend schüttelte Luna ihr langes Fell um die Hitze daraus zu vertreiben und versuchte wieder ueber dem Rüden hinüber zu blicken.
Durch das dichte Gebüsch konnte man nur wenig von der Hündin erkennen, doch ihr Geruch sagte einiges ueber sie aus, zum Beispiel verriet er ihr, dass sie weiblich war und keine Angst hatte. Das war es auch schon. Aber Luna vermutete das sie schwarzes Fell hatte und ebenfalls ein Mischling war, aber wissen konnte sie es nicht, deshalb flüsterte sie leise zu dem schwarzen: „Weist du wer das ist?
Die braune hatte zwar keine richtige Angst, da Mick ja bei ihr war, aber dennoch waren ihre Augen geweitet und ihr Nackenfell leicht gesträubt.

[bedankt sich | grinst | sagt das sie auf hört zu weinen | kuschelt mit Mick | erschreckt als Kira kommt | hat Angst | weicht zurück | fragt Mick leise wer das ist]
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Enka

Magical little Voice



BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Di Jul 12, 2011 9:14 pm

Wirklich Zeit sich an die Gesellschaft des Zottelhundes zu gewöhnen und ihm zu antworten hatte der kleine Rüde nicht, denn da tauchte noch ein Hund auf. Enka übte Zurückhaltung und verschwand unter dem Bauch des Opas. Konnte die Welt denn nicht mal fair sein? Er hatte eben erst seine Brüder aus den Augen verloren, war von einem Monster gebissen worden und hatte in der Gegenwart des Zottelhundes endlich ein wenig Ruhe gefunden. Doch die Gegenwart des neuen Hundes überforderte den Welpen und weil er sich nicht anders zu helfen wusste, griff er an.

Knurrend und kläffend schoss er unter dem Bauch des Zottelhundes hervor und grub seine Babyzähne in die Pfote des Unbekannten. Enka war verzweifelt. Die Situation und die vorangegangenen Unglücke waren einfach zu viel. Er schnappte einfach über. Wurde rasend vor Verzweiflung und Angst. Was wenn der Fremde Hund gekommen war um ihn vom Zottelopa zu trennen? Enka grollte leise und streckte seinen Körper nach hinten, die Pfötchen fest in den Boden gestemmt, die Zähne immer noch in Hunters Pfote gegraben. Er wollte dass der andere wegging. Loslassend, weil eine Hummel zu dicht an seiner Nase vorbeiflog, kugelte Enka rückwärts zurück zu Rae und blieb dort liegen. "Geh weg..." motzte er den Fremden an und sträubte sein Nackenfell

{bei Rae & Hunter l greift Hunter an l erschreckt sich vor einer Hummel l motzt rum}
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Hunter


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Di Jul 12, 2011 11:24 pm

,,Traue dich dann wirst du sehen das es sich lohnt.."
Mutter
Ohne Reaktion schubste Hunter den kleinen Welpen weg. Er sagte nichts, sah nur kurz zu dem Großen und lief dann an den beiden vorbei. Er verzog keine Miene. Der Rüde fand es einfach unverschämt und hatte jetzt keine Lust mehr auf andere Hunde. Doch wieder witterte er ein paar Hunde. In der Ferne sah er zwei kleine Hunde und ein großer Hund. Kurz blick er stehen und sah zu den drei fremden Hunden herüber. Er sah das von den drei Hunden zwei Welpen waren. ,,Nicht jeder Welpe ist gleich.", dachte der Golden Retriever und beschloss doch zu den drei fremden Hunden rüber zulaufen.

Gezielt trabte er auf die Vier zu. Mit einem Nicken begrüßte er die Fremden. ,,Hallo!", fing er an und lächelte freundlich. Er setzte sich auf seine kräftigen Hinterläufe. Hunter wusste nicht so recht was er jetzt fragen oder sagen sollte. Er war sich nicht sicher ob er hier überhaupt erwünscht war. Egal, er versuchte ein paar Sätze zusammen zureihmen. ,,Hab ich was dagegen wenn ich euch ein wenig Gesellschaft leiste? Ich weiß nicht so recht wo ich hin soll und wie es scheint bin ich nirgendwo erwünscht. Also ich kann auch wieder gehen wenn ich störe!? Hunter sah zwischen den drei Hunden hin und her. Dann erblickte er etwas abseits von ihnen eine weitere Hündin. Sie schien sich zu verstecken. Auch er nickte der hübschen Hündin zu, dann wand er sich wieder an die drei anderen Hunde. ,,Also?", fragte er noch mal nach und lächelte.

Er sah zu der kleinen Welpin die unter dem schwarzen Rüden stand. Die kleine Schäferhündin erinnerte ihn an seine ehemalige beste Freundin. Als er klein war hatte er eine Schäferhundwelpin als beste Freundin gehabt. Sie haben jeden Tag zusammen gespielt, doch als beide ca. 1 Jahr alt waren, zog die Familie von der deutschen Schäferhündin weg und seitdem hat Hunter seine beste Freundin nie wieder gesehen. Er vermisste seine alte Zeit. Plötzlich kamen wieder die Gedanken an Joy hoch. Wie sehr er doch seine alte Gefährtin vermisste. Jedes Mal wenn er wieder an sie dachte, zerbrach sein Herz immer mehr. Doch wie konnte er sie vergessen wenn er sie gar nicht vergessen kann. Er hat sich geschworen immer an sie zu denken, doch jetzt zerbrach er sich damit. Er konnte die Schmerzen nicht mehr ertragen, die er empfand als er an die kanadische weiße Schäferhündin zurück dachte. Er musste endlich los lassen. Doch leichter gesagt als getan.

Mit einem Kopfschüttelten holte sich Hunter wieder zurück in die Gegenwart. Etwas benommen sah er mit einem leeren Blick auf ein Schmetterling der gerade an der kleinen Trupee vorbei flog. Er verfolte ihn, bis er das kleine Tier nicht mehr sehen konnte, Dann sah er auf den schwarzen Labrador Rüden. Gespannt wartete er auf die Antwort von den Hunden. Er war sich nicht sicher ob es richtig war hier her zu den Fremden zu kommen, vielleicht müsste er wieder gehen, dann wär er wieder alleine. Mit seiner Pfote strich er sich über die Schnauze, dann krazte er sich hinter seinem Ohr. Er fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanke das er das Gespräch vielleicht gestört hatte.

{geht weg - bei Luna, Mick und Zisco}
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Di Jul 12, 2011 11:57 pm

Mick war nun völlig überrumpelt, nicht nur das eine Fremde Hündin nun da war, nein, auch ein fremder Rüde hatte sich dazu gesellt. Der schwarze wusste nicht mehr wenn er zuerst anblicken sollte um die kleine Luna zu Verteidigen. Mick beobachte den Rüden wir dieser einem Schmetterling folgte und war recht verwirrt darüber, doch als er der fremden Hündin zu nickte, dachte der schwarze Rüde das es ein Zeichen gewesen war und schob Luna mit einer seiner Hinterpfoten etwas weiter weg, das er bei einem Kampf nicht auf die kleine treten würde, denn wenn ihr auch nur ein Haar gekrümmt werden würde, würde er sich dies niemals verzeihen. Seine Rute hatte er steil nach oben gerichtet, bis auf den knick im Schwanz war sie Kerzen gerade.
Mit einem mal merkte er wie das Adrenalin in seinem Körper ihn dazu anspornte die kleine Mischlingshündin bis in seinen Tot zu beschützen und dies zeigte er auch.
>>Mann kann nie vorsichtig genug sein!<< dachte sich Mick nur und behielt die beiden im Auge. Zwar meinte der Retriever das er gerne bleiben würde, doch dies konnte auch nur gespielt sein, nur das er sich an der kleinen Luna vergreifen konnte.
"Sagt, was wollt ihr, seit ihr gekommen um mir Luna zu nehmen? Wenn ihr hunger habt, sucht euch etwas anderes zu fressen, sie gehört mir!" knurrte der Rüde nur und stand so vor den beiden Hunden das keiner einen Blick auf Luna werden konnte. Er hatte recht mit dem was er sagte, Luna gehörte nun ihm, zu seiner Familie. Sie gab ihm das was er brauchte, Geborgenheit und liebe. Luna suchte dies wahrscheinlich sogar selbst, doch nun war er ja für sie da und würde alles für sie tun, denn so war er nun einmal, er konnte einfach nicht anders und Welpen brauchten immer Schutz, auch wenn sie es nicht wollten, sie waren eben zerbrechlich.
Die Sonne brannte auf Micks Fell und er bemerkte wie es an ihm nagte, er bekam Durst und sein Körper drängte ihn dazu seine Zunge hinaus hängen zu lassen um seine natürlich Klimaanlage benutzen zu können, doch er kämpfte dagegen an, er durfte keine Schwäche zeigen, nicht vor ihr, nicht vor seiner Luna.
Immer wieder leckte er sich kurz über die Nase und die Lefzen, er tat dies das seine Zunge etwas an die heiße Luft gelangte und seinen Körper dazu anstiftete sich zu kühlen.
Der Rüde besitzte zwar kein dickes Fell, doch eine dicke Fettschicht, die ihn sogar im Winter vor dem Eiswasser schützte, es war Pflegeleicht und gut für ein schnelles trocknen gemacht, doch schwarz war einfach schlecht bei einer starken Sonne.
Seine Braunen Augen ließen nicht von den beiden Hunden ab, wer wusste schon was die beiden taten oder vor hatten. Mit einem Ohr lauschte er kurz ob Luna noch bei ihm war und ob es ihr gut ging.

[beschützt Luna vor Hunter und Kira|hat angst um sie|die sonne macht ihm zu schaffen]
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Kira




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 1:38 am

Kira blickte den schwarzen Rüden unmissverständlich an. Sie schaute auch auf den goldenen Rüden. >> Er scheint nett zu sein<< Kira fizierte nun wieder den schwarzen Rüden und verrenkte ihre braunen Augen. " Ich möchte weder euch etwas tun, noch sollt ihr mir etwas tun. Mein Name ist Kira und ich bin auf den Suche nach einem Ort an dem ich frei sein kann. Kämpfen kann ich eh nicht, da meine Pfoten verletzt sind.
Kira spannte ihre Muskeln und stand auf. Ihre verletzten Pfoten zitterten wieder unter ihrem Gewicht und Kira suchte die Gegend mit ihren Augen nach einer Pfütze ab. Als sie nicht weit davon eine entdeckte, lief sie ein paar Schritte darauf zu. Eine Pfote vor der anderen. Immer behutsam drauf bedacht in nichts stacheliges zu treten. Als sie an der Pfütze ankam, stellte sie sich wieder ganz hinein. Ihr schwerer Kopf ging Richtung ihrer Pfoten und sie hob eine um ihre Verletzung zu sehen. Die Ballen waren wie vermutet schon ganz wund und an machen Stellen blutig.
>> Wenn ich noch so weiter laufen muss, sterbe ich<<
Ihre Augen wurden immer klarer da sie sich kühlung verschaffte.

Dem schwarzen Rüden war anscheinend warm, dass zeigte sich indem er sich öfters die Lefzen leckte. Kira selbst hatte dunkleres Fell, doch da sie oft in Pfützen stand kühlte sie sich so ab.
Vom Köperbau war sie wie der schwarze Rüde. Kräftig gebaut und mit einem großen Kopf. Ihre Lefzen waren etwas länger was sie zu einem "Kampfhund" machen könnte, würde sie bei skrupelosen Menschen leben. Doch sie war nun alleine und hatte auch keine Menschen mehr. Glücklich darüber war sie aber nicht. Sie mochte die Nähe von Menschen obwohl sie schlecht gehalten wurde. Ein Zwinger, Fressen das reingeschmissen wurde und keine spaziergänge. So hatte sie es nun einfacher. Sie war frei, ungebunden und konnte gehen und schlafen wo sie wollte. Der einzige Nachtei lwar, Kira musste sich ihr Fressen selber suchen, aber wenn Kira ein Rudel gefunden hätte das sie aufnimmt, könnten sie alle jagen.

[fragt etwas | chillt in der Pfütze | denkt nach][bei Luna, Mick, Zisco (?) und Hunter]


Zuletzt von Kira am Mi Jul 13, 2011 2:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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