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KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang

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Raekwon


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 1:48 am

Raekwon hatte geglaubt, zumindest mit dem Jungspund alleine zu sein. Schließlich hatte er bei seinen ausführlichen Schnüffelepisoden nichts weiteres, als den Geruch von Wald und einem ihm fremden Hund vernommen. Nun, da schien das Alterchen sich geirrt zu haben, ein anscheinend geruchsneutraler, goldfarbener Rüde tauchte plötzlich auf, stand einfach so neben ihnen. Der Blick des Ockerfarbenen huschte überrascht zu dem Neuen, doch wirklich überrascht schien der Opa nicht zu sein, ebenso gelassen wie eben, mit herabhängendem Kopf, stand er da und sah zu dem Goldfarbenen. Da der Fremde nun etwas näher stand, konnte Rae auch seinen Geruch wahrnehmen, der ein wenig schwächer war, als der des Welpen. Die Nase des Seniors war auch nicht mehr das, was sie einmal war ...

Ist etwas passiert? war die Frage des Neulings, der anscheinend hilfsbereit war. Mit einem beruhigenden Lächeln auf den Lefzen wollte der Rüde erklären, dass er den Welpen eben erst getroffen hatte und er wahrscheinlich nur gestolpert war, da versteckte sich der Orangefarbene unter den Zotteln seines Bauches. Als ob er gerade für sich selbst etwas erkannt hatte, nickte der briard und versuchte unter seinen Bauch zu schauen, doch sein Hals hatte sich ein wenig versteift und um keine Schmerzen zu haben, versuchte er es garnicht erst. Statdessen versuchte er, den Jungen ohne Augenkontakt zu beruhigen:" Mein Kleiner, er will dir nichts Böses, er hat doch nur nach deinem Wohlbefinden gefragt." Anstatt zu dem Welpen zu sehen, blickte das Alterchen zu dem Goldfarbenen und versuchte ihn mit Blicken alá er ist doch nur ein Kind zum richtigen reagieren ermutigen.

Doch Rae hatte nicht mit dem plötzlichen hervorschnellen des Kleinen gerechnet, weswegen er wertvolle Sekunden brauchte, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. "Huch!" war der plötzliche Ausruf des taumelnden Opas, als dieser sich wieder fing. Leider war nun der Kleine in das Bein des Fremden verbissen, doch ehe der Ockerfarbene schlichten konnte, stieß der am Anfang hilfsbereit wirkende Rüde ihn einfach von sich. Mit einem bösen Blick strafte der Senior den unbekannten Fremden, auch wenn er es vielleicht nicht mitbekam. Welpen brauchten Strenge, doch die war ihnen von den Eltern zu erteilen, Fremde sollten vorsichtig mit den jungen Geschöpfen umgehen. Besorgt sah der Briard nach dem Kleinen, dachte sich schon, dass dieser ein wenig durcheinander sein müsste. "Mein Kleiner, lass uns eine Abmachung machen. Du verrätst mir deinen Namen und ich bringe dich zu deinen Eltern." Schliesslich konnten diese nicht so weit weg sein, welche Eltern ließen ihr Kind denn schon so weit weglaufen? - welche Eltern ließen ihre Kinder überhaupt weglaufen?

Das Geh weg! des Kleinen überhörte Rae einfach höflich, widmete sich lieber kurz der Fellpflege des Kleinen, der so eben an seine zotteligen Beine gepurzelt kam. "Ist ja gut ..." meinte der Alte und leckte dem Jungen kurz übers Fell, ehe er fortfuhr:" Du darfst andere nicht so behandeln, egal was sie getan haben, hörst du mein Kleiner? Du bist noch schwach und klein, du solltest dich immer unterwürfig zeigen, manche hätten vielleicht Schlimmeres mit dir angestellt, als dich weggeschubst."

[im Wald / bei Enka (& Hunter)]
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 5:37 am

Luna starrte auf den neu dazugekommen Rüden, irgendetwas bewegte sich in ihr, alles zog sich zusammen Nicht schon wieder einer dachte die kleine Hündin verzweifelt und wich weiter zurück. Sie hatte Angst und verstand nicht warum hier so viele fremde Hunde waren. Mick war okay, sie mochte ihn und er war ihr von Anfang an sympathisch, aber das war es auch schon.

Selbst als die schwarze hinzugekommen war und sie als Kira vorstellte, war es eigentlich zu viel fuer eine Streunerin, die ihr ganzes Leben alleine gewesen war und kaum an Gesellschaft gewöhnt war. So gerne sie jene auch hatte, so viel war auch ihr genug, also legte sie den Rückwärtsgang ein und wich weiter zurück, doch Mick wollte sie mitnehmen.

Ein Leben alleine konnte sie sich nicht vorstellen und der Retriever hatte sie verteidigt und mit ihr gespielt. Also was wollte sie mehr? Nun hatte sie endlich die Zuneigung, welche sie nie hatte und war glücklich. Zumindest einigermaßen. Immer noch wie entgeistert Blickte sie durch die Gegend und nahm kaum war, dass sie sich immer weiter von der Gruppe entfernte. Erst als sie wieder einen klaren Gedanken fassen konnte schoss sie vorwärts, packte Mick an der Rute und zog ihn mit.

Mit ihren kleine spitzen Milchzähnen, tat sie dem Rüden wahrscheinlich nicht weh, doch sie wollte auf Nummer sicher gehen und lockerte ihren Biss ein wenig, so dass sie auch noch hindurch murmeln konnte Komm! Bitte flehend blickte sie ihn an, während sie mit der Rute im Maul immer weiter zurück wich und hoffte das der Labrador ihr folgen würde.

Sie hegte keinerlei Hass gegen den Golden Retriever oder Kira, sondern der Hündin wurde es einfach zu viel. Ein ausgewachsener Hund hätte es vielleicht nichts ausgemacht, aber sie war einfach noch zu jung dafür und fühlte sich in der Gesellschaft so vieler großer Hunde einfach nicht wohl. Aber sie wollte nicht unhöflich sein und antwortete dem goldenen trotzdem, zwar war ihr kleines Maul ziemlich überfüllt mit dem schwarzen Pelz Micks, dennoch zwang sie sich eine Antwort zu murmeln “Ehm… schüchtern sah sie den Retriever an Ich und Mick wollten eigentlich gerade gehen, vielleicht ein anderes mal noch einmal zog sie an der Rute des schwarzen und senkte ihren Kopf, sie konnte dem golden Retriever jetzt nicht in die Augen sehen, auch er war freundlich gewesen und hatte bestimmt nichts böses im Sinne, aber ihr war es einfach zu viel.

Tut mir wirklich leid murmelte sie nochmal. Wie immer war sie eine Herzensgute Person und kämpfe schon gegen den Drang an weg zu rennen um hier bleiben zu können, aber insgeheim wusste sie, dass wenn sie dies tat die ganze Sache nur noch schlimmer werden würde. Als sie sich an die schwarze Hündin erinnerte stach es ihr im Herz, gerne hätte sie nochmal Kontakt mit einer anderen Hündin gehabt und insgeheim hoffte sie, dass auch sie ihr folgen würde, aber dann wäre Hunter alleine. Sie wusste einfach keine gute Lösung für das Problem, aber Mick würde sie auf jeden Fall mitnehmen, dass stand fest.

[Sieht Hunter | wird alles zu viel | packt Mick an der Rute | will mit Mick abhauen | spricht zu Hunter | ist besorgt]
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 6:01 am

Der schwarze Labrador Mix bemerkte wie die Hündin hinter ihm immer weiter weg ging, er folgte ihr zwei kleine Schritte, nur um den Weg noch einmal für alle zu versperren. Er hoffte das sie weg rennen würde und an einem sicheren Ort auf ihn warten würde. Doch sie schoss wieder nach vorne und packte ihn an der Rute. Der Rüde war erschrocken über diese Aktion und unterbrach kurz sein knurren, als sie dann auch noch wollte das die beiden gehen, nickte er kurz und folgte ihr rückwärts, denn wie sonst sollte er gehen, schließlich wollte er sie ja beschützen und so blieb ihm nichts anderes übrig.
Vorsichtig folgte er ihr, bedacht nicht auf sie zu treten und noch unnötig zu verletzte. Um dem ganzen vorzubeugen hob er seine Pfoten nicht weit, so das ihre kleinen flauschigen Pfötchen erst gar nicht unter seine großen Stampfer gelangte.
Als die kleine Mischlings Hündin zu sprechen begann, lauschte er ihren Worten und nickte als sie fertig war.
"Die kleine hat recht, wir waren gerade auf dem Weg zu unserem Schlafplatz, es ist schon spät und wie jeder weis, müssen Kinder bei Zeit ins Bett."
Mit seinem Blick haftete er an den beiden Hunden und folgte einfach nur der kleinen die sich dann auch noch entschuldigte.
Als die beiden weit genug weg waren, wagte er es sogar den beiden den Rücken zu zukehren und ging neben der kleinen her.
"Keine Angst, ich bin bei dir, für immer." Sanft leckte er ihr über den Kopf und kuschelte einen Moment lang seinen Kopf an sie.
"Lass uns zu meiner Höhle gehen, dort kannst du dich ausruhen und morgen früh sieht die Welt bestimmt schon viel fröhlicher aus und wenn nicht, dann sorge ich dafür." Der Rüde lächelte seine kleine Schönheit an und wedelte etwas.
Sein Blick wanderte hinauf in den Himmel, leichte Sterne waren schon zu sehen und die kühlere Luft die nun um seine Ohren wehte erfreute ihn, denn es brachte ihm endlich die Abkühlung die er so sehr vermisst hatte. Mick kannte den Weg zu seiner Höhle genau und ging diesen mit der kleinen, vorher jedoch noch einmal an dem Himbeerstrauch vorbei um ihr die Chance zu geben etwas fressen zu können. Natürlich passte er auf sie auf als diese sich an den Büschen ihren Magen voll schlug, denn er wollte nicht das sie auch unter dem Beschuss der Eichhörnchen geriet. Mit dem Blick an den Baumspitzen und Luna zwischen seinen Beinen, konnte er sie perfekt vor unerwünschten Besuchern und Blicken schützen, doch vor allem ging es ihm darum das sie sich geborgen fühlte, denn er konnte es nicht ertragen die kleine traurig und ängstlich zu sehen.

[folgt Luna|stimmt ihr zu|muntert sie auf|will mit ihr zu seiner Höhle|bringt sie zum Himbeerstrauch|passt auf sie auf damit sie in ruhe essen kann]
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Hunter


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 7:10 am

'Nicht immer beim ersten Mal wird alles gut laufen, versuche es immer wieder, irgendwann klappt es, du wirst schon sehen..'
Joy
Anscheinend war Hunter wikrlich mal wieder nicht erwünscht. Er ärgerte sich das er überhaupt hier her gekommen ist. Warum musste er immer so dumm sein und sich blamieren. Er hatte jetzt keine Lust mehr auf irgendwelche Hunde, am liebsten würde er für immer alleine sein und an seine Joy denken und sich damit das Herz zerbrechen. ,,Warum kann nicht alles so sein wie früher?", dachte. er leise und sah zwischen den Bäumen hindurch in den Himmel. Dann sah er wieder zu den Hunden, die Welpin sagte irgendetwas zu ihm, doch Hunter hörte nicht hin.Mit eingezogener Rute ging er an den Hunden vorbei ins Ungewisse.

Der Golden Retriever Rüde irrte umher.Komischer Weise bekam er wieder Hunger, also machte er sich zum wiederholten Male auf die Suche nach etwas Nahhaftes. Circa zehn Minuten lief Hunter einsam, allein gelassen und Orientierungslos durch die Wald. Nirgendswo sah er etwas was er fressen könnte. Seine Schnauze hielt er dicht am Boden. Dann witterte er einen Hasen. Schnell hob er seinen Kopf uns sah sich um. Er erblickte das kleine Tier, es saß neben einem Baumstumpf. Da Hunter jetzt keine Zeit und Lust hatte sich an zuschleichen, rannte er gezielt auf den kleinen Hasen zu. Er sprang ab und landete neben dem Tier dieses rannte so schnell es konnte davon. Es schlug Hacken und verschwand im Gebüsch. Hunter sah keine Chance dardrin das Tier noch zufangen, trotzdem rannte er dem kleinem Hasen hinterher. Nach einer Weile des Dauerlaufens gab er seine Jagt auf.

Mit angelegeten Ohren lief Hunter weiter. Er suchte nach einem sicherem Plätzchen wo er übernachten konnte. In der Ferne sah er einen kleine Holzhütte. Gezielt lief er los. Eine Pfote vor die andere, immer schneller. Doch dann stoppte Hunter. Er spitze seine Ohren und hörte Stimmen. Als er genauer hinsah bemerkte er drei Hunde die mit einander sprachen. ,,Mist!", dachte Hunter, denn die Fremden standen ihm im Weg. Er hatte keine Lust an denen vorbei zu gehen und wohlmöglich noch angesprochen zu werden, aber er wollte sich umbedingt irgendwo niederlassen.
Egal, er musste da an den fremden Hunden vorbei. Wenn sie ihn ansprechen würde würde er sie einfach nicht beachten und weiter gehen. Langsam ging er weiter. Nun trat er aus dem Gübsch. Er schaute zu den Hunde und nickte freundlicher Weise.

Dann ging er auf einen kleinen Trampelpfad zu. Den lief er entlang und kam dann an seinem Unterschlupf an. Die Tür der kleinen Hütte war verschlossen. Mit seinen Vorderpfote sprang er dagegeb und siehe da, sie ging auf. Hunter schaute hinein und dann setzte er vorsichtig eine Pfote vor die andere. Durch ein kleines Fenster kam Licht in die kleine Hütte. Als der Golden Retriever sich umsah, erblickte er ein altes Sofa. Schnell sprang er auf das alte Ding und machte es sich gemütlich. Langsam schloss er seine braunen Augen. Er hoffte keiner würde ihn jetzt noch stören. Er wollte jetzt einfach seine Ruhe haben uns ausschlafen.
Ohne darüber nach zudenken was Hunter machen will wenn er wieder aufwacht schlief der große Rüde ein.

{geht - bei einer alten Hütte}
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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Jul 13, 2011 8:37 am

Luna war glücklich. Mick folgte ihr und nun war endlich wieder Ruhe eingekehrt. Als der schwarze von einem Schlafplatz sprach musste die Mischlingshündin gähnen, sie war den ganzen Tag unterwegs gewesen und freute sich nun auf einen gemütlichen Schlafplatz, aber sie war es gewohnt zu reisen, ohne Ruhe immer auf Trab. Deshalb beschoss sie nachher den Retriever zu fragen ob sie sich dann gemeinsam auf die Suche nach Andastra machen könnten, denn das war ihr Traum, dass Paradies zu erreichen und in Frieden zu leben. Die Sonne brannte immer entsetzlich auf ihrem schwarzen Pelz, ihre hell rosa Zunge hing ihr aus dem Maul und Luna hechelte leise.

Der schwarze lief eine ganze Zeit lang Rückwärts neben dem Welpen her, es schien so als wollte er den anderen den Rücken nicht zukehren und im stillen wunderte sie sich ueber das schräge Verhalten Micks, doch er war wie er war und Luna akzeptierte den Hund so wie er ist und war vollkommen mit ihm zufrieden. Jeder hatte seine Macken oder? Und bei dem Retriever schien es daran zu liegen, dass er entweder einfach nur das Beste für Luna wollte oder einfach nicht der hellste war. Aber wen interessierte das schon? Die kleine Hündin jeden falls nicht, sie mochte ihn sehr, auch wenn er sich manchmal komisch verhielt.

Nachdem er die normale Laufposition eingenommen hatte wandte sich der Retriever wieder an Luna, welche ihn mit einem Lächeln auf den Lefzen begutachtete „Danke“ murmelte sie wieder, dieses Wort hatte sie heute bestimmt schon tausend Mal wiederholt und es war meistens an den Rüden vor ihr gerichtet. Wie viel sie ihm schon zu verdanken hatte? Ihr Antwort darauf lautete einfach ‚Keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen? ‘ sie schüttelte ihren wuschel Kopf und ihr braunen Augen schlossen sich für einen Moment und genoss die frische Brise, welche ihr Fell streichelte und endlich mal für die langherbei gesehnte Abkühlung sorgte.

Als er Vorschlug zu seiner Höhle zu gehen stimmte Luna mit einem kräftigen Nicken zu und ihre kleine Rute schlug wild hin und her, fast schon so, dass es weh tun könnte wenn sie einen traf, aber damit war sie sehr vorsichtig. Außerdem war eh niemand in ihrer Nähe, zum Glück, nur Mick und Mick befand sich etwas weiter vor ihr und konnte so nur schwer von ihrer wild um sich schlagenden Rute getroffen werden. Als er seinen Kopf an ihren schmiegte, tat sie es ihm gleich. Fröhlich presste sie ihren kleinen flauschigen Kopf an seinen Nacken und rieb ihn dagegen „Hab dich lieb…“ murmelte sie und fuhr mit ihrer rosa Zunge durch sein glänzendes Fell. Er war wie der Vater für sie, auf den sie solange vergeblich gewartet hatte.

Als der Labrador sie über einen Umweg zu einem Himbeerstrauch führte sprang sie glücklich nach vorne ‚Endlich essen! ‘ dachte sie erfreut. Normalerweise aß sie zwar keine Himbeeren, weil jene einfach nichts für einen Fleischfresser waren, aber heute würde sie eine Ausnahme machen. Immerhin besaßen diese kleinen Früchte auch einen ordentlichen Saftgehalt und so konnte die Mischlingshündin wenigsten einen kleinen Teil des Flüssigkeit Gehaltes abdecken. Also fing sie, ohne groß nachzudenken, an die kleinen Beeren zu verspeisen. Voller Energie schlang sie eine nach der anderen hinunter und versuchte dabei so viel Saft wie möglich auf zu nehmen, denn ihre Kehle war wie ausgetrocknet.

Zwischen den Läufen des Rüden fühlte sie sich Geborgen, hier konnte niemand sie wirklich erkennen, nur vereinzelt konnte man das weiche Fell der Hündin erkennen. Das stetige Wedeln ihrer Rute hatte sie eingestellt, denn dann wäre ihr Schweif die ganze Zeit auf den Hund niedergeprasselt und Luna wollte ihm ja nicht weh tun, besonders da nicht wo sie ihn sonst getroffen hätte.

Der rote Himbeersaft rann ihr Wangenfell hinunter und färbte jenes rot, überall war sie verschmiert, selbst an ihren Schlappohren hing die klebrige Flüssigkeit. Von ihren schwarzen Lefzen tropfte der rote Saft und die Hündin versuchte die Tropfen immer wieder mit ihrer Zunge auf zu fangen oder vom fallen zu retten, doch das machte es nur schlimmer, denn deshalb fuhr sie immer wieder mit ihrer natürlich noch viel stärkeren durchtränkten Zunge ueber ihre Schnauze und leckte sich ab und zu auch mal die Flanke ab.

Nach einiger Zeit war sie soweit gesättigt, dass sie sich einmal kurz schüttelte und zu Mick aufsah. Sie sah aus wie eine rot gesprenkelte Wollkugel. Ihr Fell klebte an einigen Stellen zusammen und Luna konnte nur noch vereinzelt einen klaren Gedanken fassen, denn es gab ein Wort, welches sich in den Vordergrund ihrer Gedanken schob Wasser!
Ja, die Flüssigkeit würde das klebrige Zeugs ein fuer alle mal aus ihrem wuscheligen Fell vertreiben und auch ihren stetigen Durst stillen können.
Deshalb sah sie flehend zu dem schwarzen auf „Weißt du wo es hier Wasser gibt?“ mit großen Augen blickte sie ihn an ‚Hoffentlich…‘ dachte die junge Hündin und kniff ihre braunen Augen leicht zusammen. Der Tag neigte sich zwar dem ende zu und die Müdigkeit schien ueber sie her zu fallen, dennoch hatte sie Durst, sehr großen Durst. Sie als Welpe müsste normaler Weise sehr oft am Tag trinken, sie jedoch hatte schon seit mehreren Tagen keinen Tropfen der kostbaren Flüssigkeit zu sich genommen.

Immer noch fragend blickte sie den große Hund ueber sich an Danach können wir uns ja schlafen legen schlug sie als Kompromiss vor, denn vielleicht hatte Mick hat garkeinen Durst und würde lieber schlafen gehen? Ja vielleicht, aber das kann sie ja nicht wissen ob ja oder nein, oder?

Unter dem Körper des Rüden war die Hündin vor dem erfrischendem Lüftchen geschützt was die Luft um sie herum zu erfrischen schien, auch dem schwarze sah man die Erleichterung, angesichts der genüsslichen Abkühlung an. Ueber ihnen erwachten auch die Vögel zu neuem Leben, vorher hatte man nur vereinzelt das Vogelgezwitscher wahrnehmen können, nun schien es die ganze Luft um sie herum zu erfüllen. Auch in den Baumkronen der Bäume raschelte es und die Büsche am Boden schienen es ihnen nach zu tun, überall waren Töne und Geräusche wahrzunehmen. Ebenso wie der Wald von Geräuschen erfüllt war strömten viele verschiedene Gerüche auf die Streunerin ein, alles schien seinen eigenen Geruch zu haben, das Gras, die Blätter, die Blumen, ja sogar die Erde selbst schien einen Geruch zu haben. Das alles war zu viel fuer Luna, sie schloss die Augen und versuchte jedem Geruch einen Gegenstand zu zu ordnen. Der stärkste Geruch schien von ihr, den Himbeeren und Mick aus zu gehen. Mick hatte den typischen Rüden-Geruch, der mit seinem gemischt war. Sie selbst roch einfach nach Himbeeren oder der Geruch der roten Früchte überdeckte einfach ihren eigenen. Der Himbeerstrauch vor ihr, hatte ein süßliches Aroma, aber auch etwas pflanzliches, ein Gemisch daraus halt. So ordnete die Mischlingshündin jedem Gegenstand einen Geruch zu.

Nach dem sie das ganze Prozedere hinter sich gebracht hatte sah sie wieder zu Mick Und? Was hälst du von meinem Vorschlag?“ Immer noch voller Tatendrang bohrten sich ihre braunen Augen in die des Rüden.

[folgt Mick | redet | schlägt etwas vor | denkt nach ]
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Mick


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Do Jul 14, 2011 1:04 am

Während die kleine Mischlings Hündin die roten Früchte verspeiste, hatte er nur schützen über die gewacht. Seine Augen durchforsteten die Gegend, immer auf der Suche nach Gefahr die der Hündin etwas antun könnte. Erleichter darüber das sie noch zwischen seine Läufe passte, beäugte er sie letztendlich nur noch und sah ihr dabei zu wie sie versuchte jeden einzelnen Tropfen der ihr entwichen war zu fangen. Immer mehr hatte sich ihr Fell mit dem köstlich süßem Geschmack der Himbeere eingefärbt. Ebenso verleitete der Geruch der von dem süßen Saft ausging den Rüden dazu zur Tat zu schreiten. Sanft senkte er etwas seinen Kopf in Richtung der Hündin und öffnete sein Maul, nicht um sie zu beißen, nein, nur um mit seiner rosa Zunge den Saft von ihren Ohren zu lecken. Nicht nur der Saft machte sich es auf seiner Zunge gemütlich, sondern auch die Haare der Hündin die ab und an mit huschten. Es störte den Rüden nicht und er aß diese einfach mit, früher oder später würden sie so oder so wieder ihren Weg hinaus aus seinem Körper bahnen, entweder auf natürlichem Wege, oder er würde nachhelfen und es durch den Weg los werden wie es in ihn hinein gekommen war, durch sein schwarzes Maul.

Es hob sich bald der Blick der Hündin, sie fragte ihn ob er wusste wo Wasser war und dies tat er, denn er kannte sie hier etwas aus und wusste wo es immer etwas zu trinken oder zu fressen gab, denn ohne würde er nicht überleben können.

In Gedanken an seine Vergangenheit, schweifte er von der Gegenwart ab und tauchte ein in sein altes Leben. Umgeben von seinen Geschwistern und seiner Mutter spielte er an einem Bach, das Wasser war klar und es schwammen kleine Fischchen darin die versuchten gegen die Strömung anzukommen, doch vergeblich. Mick hatte oft in diesen Gewässern gespielt und kannte sie in und auswendig.

Als er jedoch in seine Familie kam, waren all die Gerüche die er gekannt und geliebt hatte verschwunden, nichts mehr war so wie es war. Er lebte nicht mehr in einem Garten in einem kleinen Stall, er lebte in einem Haus. Auch dort hatte er die Bäche und Flüsse kennen gelernt und eines hatten sie alle gleich, eines das ihn immer wieder zum Wasser geführt hatte war der Geruch nach dem frischen kühlen Wasser, das rauschen wenn er sich seinen Weg durch das Land zog und der Geruch von Fisch.

Der erste Tag für ihn in der Wildnis war ein Tag auf leben und tot, alles war neu gewesen und das Essen landete nicht mehr in einem silbernen Napf der immer an der selben stelle gestanden hatte, nein, alles war anders, das Essen bewegte sich und es konnte sogar zurück beißen, all diese Erfahrungen hatte er in seinem vorherigem Leben nie sammeln können, das einzige was er kante war der Kontakt zu seines gleichen und zu Katzen, aber mehr nicht.

In der Zeit in der er schon in diesem Wald lebte hatte er sich alles selbst bei bringen müssen, doch das Jagen war nie seine stärke gewesen, auch wenn er das saftige Fleisch vermisste das so ein Tier mit sich brachte, aber er wollte nicht wieder verletzt werden, nicht wieder schmerzen haben oder sich sogar vielleicht noch eines Tages etwas brechen, denn wenn das der Fall wäre, würde er nicht mehr überleben können. Zwar hatte er nun Luna bei sich, och sie war selbst noch zu klein als das er sie um Hilfe bitten würde.

Seine ganze Angst bestand darin eines Tages alleine sterben zu müssen, niemand um sich haben zu können der selbst in den letzten Sekunden bei ihm wäre, weswegen er nun so froh war die Hündin bei sich haben zu können. Mick hatte beschlossen nun alles ruhiger angehen zu lassen, denn eine Verletzung konnte er sich nicht leisten, die kleine Hündin war auf ihn angewiesen und das wusste er.

Zurück in der Gegenwart lächelte er die kleine an und leckte ihr einmal zärtlich über ihr flauschig weiches Fell. "Klar weis ich wo es etwas zu trinken gibt. Mach dir keine Gedanken, ich wollte eh noch einmal vorher mit dir vorbei, denn es ist immer wichtig viel zu trinken, ich hoffe das weist du. Dein Körper braucht viel Flüssigkeit um richtig arbeiten zu können. Versprich mir immer viel zu trinken und Gesund zubleiben. Denn ich wüsste echt nicht was ich tun sollte wenn es dir schlecht ergehen sollte, es würde mir das Herz zereisen wenn ich dich leiden sehen müsste. Bitte tu mir dies niemals an."

Er lies die Hündin ihn mit ihren Blicken durchbohren, es störte ihn nicht, nicht wenn sie es tat. Mit seinen braunen Augen blickte er in ihre wundervoll braunen Äuglein und verlor sich in ihrem Inneren.
Wieder in der richtigen Welt angekommen schüttelte er kurz seinen Kopf und lies seine schlapp Ohren in alle Richtungen fliegen.
"Komm, ich zeig dir wo du trinken kannst." sagte schwarze Rüde und machte sich mit der kleinen Hündin auf den Weg in Richtung Fluss, er kannte viele Stellen an denen das Wasser ruhig war und zu ein solchem führte er sie, denn er hatte Angst das sie wegtreiben könnte wenn er sie an eine etwas stärkere Strömung bringen würde.

[träumt|redet|will sie zum Wasser bringen]
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Enka

Magical little Voice



BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Do Jul 14, 2011 2:38 am

endlich war der Fremde weg und Enka hatte den Zottelhund wieder für sich allein. Allerdings machte dieser sich grad leicht unbeliebt bei dem Welpen. Klein? Wehrlos? Hatte er nicht soeben bewiesen dass er angreifen und sie verteidigen könnte? Er war der wildeste unter seinen Geschwistern und er hatte verdammtnochmal kein Angst. Die Ringelrute des Welpen bog sich stolz über den Rücken als Rae anfing ihn zu lecken. Oh das gefiel ihm. Immerhin durfte auch ein Krieger sowas genießen oder nicht? Enka bog den Rücken der Zunge entgegen, die Augen halb geschlossen ehe er sich dazu fähig fühlte dem Opa zu antworten. "Ich heiße Enka. Und nein, ich kann ganz gut auf mich selbst aufpassen. Hast du doch gesehn ne? Ich hätte ihn vertreiben können wenn er nicht von allein gegangen wäre. ICH nehms mit allen auf!" Stolz und Arroganz drückten Enka's Brustfell in eine gesträubte Position und seine Augen funkelten. Wenn er das Orochi, Kiri & Yuunagi erzählen würde... Aber...oh weh, seine Brüder! sie waren ja gar nicht hier. Enka drehte die Ohren, hektisch sprang er auf, hüpfte mit aufgerissenen Augen um Rae herum, sttieß mit den Pfoten Erde in die Luft "Kiriiiiii? Orochiiiiii? Yuunagii? ist denn niemand hier....?" Trauer und Einsamkeit umwölkten die obsidianfarbenen Augen und Enka ließ sich auf den Boden fallen. Er war allein...ein einsamer kleiner Krieger

[bei Rae l prahlt l ruft nach seinen Brüdern]
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Mo

Verspielter Forscher

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Sa Jul 16, 2011 1:17 am

Der kleine und auch oft als süß bezeichnete Welpe blickte von dem einen zum anderen bunten Hund. Beide waren echt verwirrend! Sie sagten nicht ihre Namen, aber redeten mit dem kleinen Wolfshundspitzwelpengetier. Mo blinzelte den Rüden an und nickte dann ganz heftig.

"Du heißt Dawn? Der Name ist... toll! Echt toll.
Das klingt echt... toll! So.. ja toll!
"

Er kläffte leise und drehte sich einmal im Kreis, so dass er nach seiner Rute jagte. Das Spiel wiederholte sich mehrfach. Eins. Zwei. Drei. Vier und jaaa fünf! Er hatte die fünf erreicht und ihm war nicht schwindelig, jedenfalls nicht sooo sehr ähm doll! Okay, ihm war fast gar nicht schwindelig nur ein ganz ganz kleines Bisschen.
Nach einigen Momenten griff er auf die Antworten der Bunten zurück. Der Farben- oder Farblosenbunten, denn schwarz und weiß war ja gar keine Farbe, wenn Mo das richtig verstanden hatte. Er war farblos! Mo war ein fabloser Hund! Das war echt ungut!
Er antworte lieber der Bunten, als daran zu denken farblos zu sein.

"Ich glaub ganz ganz doll daran! Ich werde mal ein ganz toller Wolf und Dawn zeigt mir wie das geht!
Kommst du auch in mein Rudel, ähm... wie heißt du nochmal Mail? Leitet man das von Mailine ab? Ich mag den Namen Mailine. Der ist echt toll!
"

Oh er musste doch soooo undschuldig wirken. Er verwechselte alles und blickte beide immer und immer wieder mit ganz großen Welpenaugen an. Mo musste echt ein ganz ganz süßer und vorallen Dingen niedlicher Welpe sein. Das Schlimme war, er wusste es so in etwa. Nur manchmal konnte er süß sein. Aber ganz dolle oft war er ganz ganz unbewusst süß.
Konnte man unbewusst süß sein? Ja oder? Man konnte doch auch unbewusst dumm und lustig und schlau und verfressen sein. Mo war nicht verfressen! Er aß nur ganze Kühe auf oder hatte das Gefühl solche verdrücken zu können und er aß gerne Hasen!
Sein Papa meinte immer, dass Mo ein ganz feiner Hasenjäger wird und Mo war ja nun ein Hasenjäger. Jedoch unterschied er sich von ganz ganz vielen Hasenjägern in der Hinsicht, dass er nicht genau wusste, wie so ein Hase aussah. Aber wenn er einen vor sich hatte, wusste er schon, das dieser ein Hase war. Papa hatte immer gesagt, dsss Hasen Löffelohren hatten, also musste Mo nur nach einem Tier mit silbernen Löffeln suchen. Das war doch ganz einfach!



{bei Mail & Dawn | im Wald}

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Luna




BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Sa Jul 16, 2011 2:10 am

Luna sah immer noch zu Mick auf und blickte den schwarzen an. In ihrem Blick lag nichts Böses sondern einfach nur eine innige Zuneigung. Er war fuer sie wie ein Vater. Sie schaute ihn mit dem typischen Welpen Blick an, aber sie wollte nicht betteln sondern lies ihren Gefühlen einfach freien Lauf und konnte ein Blick nicht meist mehr sagen als Worte?

Ihr Fell war an einige Stellen verklebt, aber dass machte ihr nichts aus, sie war gewohnt dreckig zu sein und fühlte sich inzwischen damit wohl, da sie lange gereist war, war ihr weicher Pelz an einigen Stellen verfilzt und Dreck Klümpchen hingen darin. Wie sie sich nach Wasser sehnte! Nach dem kühlen Nass, dass unter ihr Fell dringen würde. Bevor sie sich ganz in ihrem Träumen verlor schüttelte sie sich kurz und vertrieb so die Gedanken.
Die junge Hündin sah mit an wie sich der schwarze in seinen Gedanken verlor, sie kannte das nur zu gut. Denn das tat sie auch oft, einfach mal abschalten und die Welt um sich herum vergessen. Meist flog sie in ihrem Träumen über weite Felder und suchte nach dem Paradies, oft ohne Erfolg.

Als Mick ihr dann erklärte wie wichtig Wasser fuer Welpen sei verdrehte Luna ihre Augen, immer mussten Erwachsene so rechthaberich sein. Auch wenn sie den schwarzen mochte, alle hatten doch ein Problem, deshalb antwortete sie trotzig „Als ob ich das nicht gewusst hätte“ Die Mischlingshündin wedelte mit ihrer kleinen Rute. Wie konnte man einem so lieblichen Wesen, denn etwas übelnehmen? Gar nicht, lautete ihre Antwort darauf und sofort entdeckte sie ein neues Spiel. Wie der Blitz schoss sie herum und versuchte, dass wedelnde etwas, ihre Rute, zu fangen. So schoss sie eine ganze Zeit lang im Kreis. Orientierungslos folgte sie immer wieder dem hin und her wedelnden Etwas. Doch auf plötzlich machte es ‚BUMPS‘ und die kleine Hündin landete auf ihren Hinterläufen „Aua“ jammerte sie.
Ja, Luna war tatsächlich gegen einen Baum gelaufen!

Aber die Streunerin ignorierte das Brummen in ihrem Schädel und richtete sich wieder auf „Ja, es geht mir gut“ beruhigte sie den Labrador. Noch einmal schüttelte sie sich und sah auf. Wieder schoss ihr ein einziger Gedanke durch den Kopf ‚Wasser‘
Als Mick sich bereit erklärte den Welpen zum Wasser zu führen, sprang Luna in die Lüfte „Jaah!“ Die Augen der Hündin leuchteten vor Freude, endlich würde sie sich abkühlen können und die Anstrengungen vom vor Tag vergessen können. Als er davon sprach, dass wenn sie ihn verlassen würde er dies nicht verkraften könne leckte sie ihm ueber die Lefzen „Ich passe auf mich auf, versprochen!“

„Danke!“ bellte sie und folgte Mick, als er sie zum Wasser führte. Schon von weitem konnte sie das kühle Nass riechen und die Hündin sog den erfrischenden Geruch in sich auf ‚Endlich! ‘ dache sie und ohne zu überlegen rannte sie los. Die Mischlingshündin flog förmlich ueber den Waldboden in Richtung Fluss, immer näher kam die dem Wasser und schließlich glitt sie in das kühle Nass.

Erleichtert spürte sie wie die Last, welche kurz davor noch auf ihr gelegen hatte abfiel und die Nässe unter ihr dichtes Fell glitt. Sie fühlte sich wohl und begann gleich zu plantschen. Immerzu tauschte sie ihren kleinen Kopf unter und beobachtete wie Luft blasen aufstiegen wenn sie unter Wasser ausatmete. Hin und wieder nahm sie kräftige Schlucke und stillte so den Durst, welchen sie schon seit Tagen spürte. Sie fühlte sich an, als ob man ihrem Körper wieder Leben eingehaucht hätte. ‚Hoffentlich kommt Mick bald, dann vielleicht will er ja mit Spielen‘ dachte sie und wartete ungeduldig auf den Rüden, der sich anscheinend immer noch auf dem Weg zum Fluss befand, immerhin war sie vorgeprescht und hatte den Retriever allein zurückgelassen. Dort wo sie plantschte war das Wasser ruhig und friedlich, also bestand keine Gefahr für die Hündin, welche fuer ihr Alter schon eine ausgezeichnete Schwimmerin war.

[bei Mick – jagt ihre Rute – läuft gegen einen Baum – besinnt sich – rennt vor zum Fluss – spielt und wartet auf Mick]
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Raekwon


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Sa Jul 16, 2011 7:22 am

Du lachst, du weinst, du strahlst, du scheinst.
Du kratzt, du beißt, Fastenzeit vorbei.
Und wie du brennst, wie du wächst
Alles wird perfekt! Alles! Alles!


Reakwon hatte schon viele heiße Sommer erlebt, zwölf um genau zu sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Rüde noch nie einen halbwegs angenehmen Sommer erlebt, in seinem gesamten Leben waren diese Zeiten träge und schrecklich warm gewesen. Einen großen Anteil an diesem Sommerpessimismus hatte wohl sein zotteliges Fell, das nicht wenig zu seinem Hitzeempfinden beitrug. Auch jetzt hing die rosafarbene Zunge seitlich aus dem Maul des Briards, schlapp wie ein nasser Lappen. Das Hecheln des Alterchens konnte man leicht mit Hyperventilieren verwechseln, doch der Ausdruck in seinem Gesicht, der zu sagen schien 'ist doch nix' sollte keine Sorgen aufkommen lassen. Auch die hitzige Temperatur ging der Ockerfarbene gemütlich an, bis jetzt war er noch nicht an der Hitze gestorben, also würde er es schon überleben. Aber dazu wäre ein wenig Wasser nicht schlecht.

Dass der Orangefarbene sich bei der Fellpflege Raes fast vor Wonne kringelte, stimmte den Senior zufrieden. Wie schnell man Welpen umstimmen konnte, dieser schnelle Verflug von Gefühlen faszinierte den Briard schon ein wenig. Zuerst hatten sie noch schlechte laune und nur eine kleine geste ließ sie quietschfidel und fröhlich werden. Die Worte des Kleinen ließen Reakwon schmunzeln. Der Stolz eines Welpen, unverkennbar. Der Senior meinte:" Das hast du auch gut gemacht, kleiner Krieger. Er ist ja regelrecht vor dir geflohen! Ich will dir einen Tipp geben, Enka. Du darfst nie deine gesamte Stärke zeigen, hörst du? Gib dich immer ein wneig schwächer, dann kannst du deinen Gegner mit deiner eigentlichen Stärke überraschen. Das wäre doch was Tolles, oder?"

Nun zum Kämpfen wollte Rae den Kleinen nicht erziehen, deswegen beschloss er, es auf diesem Tipp zu belassen und gerade wollte er vorschlagen, nicht etwas Wasser zu suchen, als der Orangefarbene plötzlich umhersprang und 3 Namen rief. Einsam und verlassen sah er nach dem plötzlichen Gefühlsumschwung auf. Rae trat zu ihm und flüsterte beruhigend:" Wen hast du da gerufen? Komm, wir können sie gemeinsam suchen gehen." Sein Durst konnte warten, es war wichtiger, sich um den verängstigten Welpen zu kümmern. Armer kleiner Enka.

[bei Enka / im Wald]
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Malicious

Mad Eye

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Jul 18, 2011 2:50 am

Er glaubte, sein Herz dicht an seinen Ohren zu spüren und zu hören. Etwas hilflos stand er da, steif, und musterte seine vermisste Weggefährtin, die nun wieder vor ihm stand. Es hatte es kaum glauben können, dass sie nun wirklich dort war. Er blinzelte, lauschte ihren Worten, die sie an den kleinen Fellball richtete und zuckte mit den Ohren, als er glaubte, gemeint zu sein. Sie kam auf ihn zu und Mali tänzelte kurz auf der Stelle. Er war zu perplex, um mit der Rute zu wedeln, zu erleichtert, um der Situation wirklich zu trauen. Er sog ihre Witterung ein, schloss kurz die Augen und war sich schließlich sicher, dass sie es war; dass sie es tatsächlich war. Seine blauen Augen suchten die ihren und allmählich ließ der Druck auf seinem Brustkorb nach. Seine Ohren pressten sich an seinen Kopf, als er ihre liebliche Stimme zu hören bekam, nur um sich augenblicklich wieder aufzustellen. Ein letzter Schritt, der sie trennte, ehe der Rüde seine Nase in ihr Fell drückte und erleichtert ihren Duft einatmete. Sie war wieder da. Und er würde sie nicht noch einmal aus den Augen lassen. Er hob erneut den Kopf, sah ihr in die Augen und leckte ihr schließlich über die Lefzen.

„Du hast abgenommen, Pummelchen.“, antwortete er sanft und lächelte ihr entgegen. Er hatte die Situation etwas entschärfen wollen. Und Spaß – soweit man es als solchen bezeichnen konnte – war das erste gewesen, was ihm eingefallen war. Er wollte nicht hören. Er wollte sie nur wieder bei sich wissen. Für immer.

Ein Kläffen erinnerte den Bunten daran, dass es auch noch die kleine Fellkugel gab und so machte er einen Schritt neben Dawn, um den Kleinen zu beobachten. Er warf Dawn einen weiteren Blick zu und fühlte sich gleich ein dutzend mal ununwohler.

„Mein Name lautet Malicious. Und ja – ich denke – du kannst vorerst mit uns kommen.“, meinte er, ohne weiter auf seine Ausführungen einzugehen und auch gleichzeitig die Rangordnung klarzustellen. Wenn hier wer mit wem kam, dann war das der Knirps mit ihnen. Dennoch hatte er nicht schroff geklungen. Kühl. Aber das war er einfach. Er warf Dawn einen weiteren, bestätigenden Blick zu, ehe ihn etwas ablenkte. Der Rüde stellte das Fell, wandte sich um und stellte sich beschützend vor die kleine ‚Familie‘, die sie nun waren. Seine Lefzen kräuselten sich und ein leises Knurren entwich seinem Fang, als ein weiterer Rüde zwischen den Büschen hindurch auf sie zukam, sie eines knappen Blickes würdigte und schließlich einfach so wortlos an ihnen vorbei ging. Verdutzt blieb er stehen. Sein Fell legte sich wieder, während er der Rüdengestalt hinterher blinzelte.

„Lasst uns uns das mal ansehen.“, meinte er knapp und machte ein paar Schritte in die Richtung, in die der Retriver verschwunden war, ehe er sich noch einmal knapp zu Dawn umdrehte. „Verlass mich nie mehr, ja? Ohne dich bin ich nicht ich selbst.“

Er war selbst erstaunt über seine Worte und so drehte er sich rasch wieder um und trabte an der Felswand entlang, ehe er eine kleine Hütte erspähte. Die Tür schien offen und der Geruch des anderen Rüdens hing penetrant in der Luft. Der Bunte hob das Bein, markierte einen Busch nah bei der Hütte und streckte dann den Kopf hinein.

„Scheint ja recht bequem zu sein.“ Den anderen Rüden beachtete er nicht mehr groß. Er schien zu schlafen und das war ihm im Moment wirklich nur mehr als Recht. Er hatte keine Lust auf eine Auseinandersetzung und eigentlich auch keine, sich diese Hütte mit ihm zu teilen. Doch wollten Dawn und Mo weiter oder doch eher eine Pause machen?

{ dawn, mo und hunter ; in einer kleinen hütte }

_______________






DENN EINST WAREN WIR 
KÖNIG UND KÖNIGIN IN UNSEREM REICH 
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Dawn


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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mo Aug 01, 2011 2:12 am

Sie war erstaunt über die Lebensfreude des kleinen Fellknäuls gewesen. Wie konnte der Kleine nur so glücklich und froh sein, wenn er alleine hier in der Wildnis war. Dawn war jetzt schon deutlich angespannt und schien mit den Nerven am Ende sein. Und das obwohl sie nun ihren Malicious wieder hatte.
Der Bunte schien ihre Anspannung zu bemerken und versuchte die ganze Situation mit einem „Witz“ aufzulockern. „Pummelchen? Bitte, was?“ Sie war nicht wirklich beleidigt darüber, dass er das gesagt hatte. Sie war verwöhnt und gönnte sich auch viel Essen, aber jetzt, nun war sie Tage lang ohne viel Fressen unterwegs und ihr Magen machte sich mal wieder bemerkbar.

Die Schwarz-weiße war froh darüber zu sehen, wie sich ihr Malicious vor sie und den kleinen Welpen stellte. Es war ein richtiges Familiefeeling. Eine Familie. Das Herz der Hündin schlug schneller. Eine Familie mit ihrem Malicious. Das war das, was sie sich immer gewünscht hatte! Ihre eigene Familie. Und nun kam es ihr so vor, als wäre ihr Wunsch in Erfüllung gegangen.So schlecht ist die Wildnis gar nicht, ging es ihr durch den Kopf.
Ihr Blick folgte dem Hund, der gerade an den dreien vorbei gegangen war und sie fragte sich, wieso zurzeit so viel Hunde hier draußen waren.Hatten sie alle ihre Besitzer verloren? So, wie sie und Mali es hatten?

Als der bunte sich in Bewegung setze, folgte die farblose ihm auf Schritt und tritt. Sie wollte nie wieder von seiner Seite weichen! Doch immer wieder schaute sie sich nach dem kleinen weißen Hund um um sich zu vergewissern, dass es ihm gut geht.
{bei Mo und Mali | folgt Mali zu der Hütte}
[Sorry. Mein Dritter Post heute. bin Ausgelaugt.]
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Mo

Verspielter Forscher

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BeitragThema: Re: KAPITEL 1 || Kein leichter Anfang Mi Aug 10, 2011 9:02 am

Es war ja soooo aufregend! Alles war toll! Die Luft, das Wetter, die beiden neuen Spielgefährten Dawn und Mail, aber am besten war die Tatsache, dass sie gemeinsam etwas unternehmen würden. Mail hatte sich in den letzten Minuten, während Mo eifrig seine eigene Rute gejagt hatte, hatten beide miteinander geredet. Sie waren etwas kitschig, so fand Mo.
Aber seine Eltern waren genau so gewesen und er kannte das Geplapper nur zu gut. Er bellte und gesellte sich wieder zu ihnen.

"Ihr beide redet wie meine Mama und mein Papa.
Habt ihr auch Welpen? Wo sind sie? Darf ich mit ihnen spielen?
"

Aufgeregt blickte er sich um und schüttelte dann ganz heftig den Kopf, auf eine der Nebenbeibemerkungen von Mail.

"Pummelchen?
Dawn ist doch ganz dünn! Und Papa würde das nie zu Mama sagen, er hat gesagt, man muss Hündinnen auf Pfoten tragen. Ich habe das nie verstanden!
Und er konnte das auch gar nicht.
Kannst du das Mail? Also Dawn auf Pfoten tragen?
"

Er blickte neugierig zu dem Rüden und japste dann leise.
Mo liebte die Natur, aber er merkte mit einem Mal, wie sehr er seine Eltern vermisste. Er war einfach gegangen, ohne ihnen Tschüss zu sagen. Irgendwie war das nicht ganz richtig gewesen.
Mit schweren Gedanken blickte er hinauf zu dem Rüden und wartete nach wie vor auf eine Antwort.


[bei Dawn & Mail]
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