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Malicious Cajolement [Mad Eye]

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Malicious

Mad Eye

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BeitragThema: Malicious Cajolement [Mad Eye] Mo Jun 20, 2011 6:58 am




MUSIK AN||MUSIK AUS


p e r s ö n l i c h e s.
n a m e.
Malicious Cajolement #

r u f n a m e.
Malicious ;; Mali ;; Caje ;; Mad Eye #

b e d e u t u n g.
heimtückische Schmeichelei #

t i t e l.
mad eye #

g e s c h l e c h t.
Rüde ;; unkastriert #

a l t e r.
3 Jahre #

r a s s e.
Australian Shepherd #



e r s c h e i n u n g s b i l d.
In Sachen Farbenbracht und Auffälligkeit hatte er seinem Bruder nie in etwas nachgestanden. Oder… Gut, vielleicht ein kleines bisschen, aber der zweite Platz hatte immer ihm gehört. Unbestritten. Er war der zweite Hund des Wurfs gewesen, der vergeben gewesen war Doch was interessiert die Zeit damals. Die Wahrscheinlichkeit, einem seiner Geschwister erneut über den Weg zu laufen und unheimlich gering. So gering, dass man Gedanken daran wirklich als Zeitverschwendung sehen könnte. Aber wie schade diese Vorstellung auch ist, Malicious hat mit ihnen abgeschlossen. Sie liegen hinter ihm und spielen in seinem jetzigen Leben keinerlei Rolle mehr. Bei ihnen ist es ja auch nicht anders. Denn jeder von ihnen hat nun ein eigenes Gebiet. Ein Gebiet, in dem er vielleicht unangefechtet den ersten Platz belegt. Worin? Das blieb jedem selbst überlassen.
DENN EINST WAREN WIR
DIE KÖNIGE IN UNSEREM REICH

Er ist weder ein langweiliger weißer Hund, noch ein langweiliger schwarzer Hund. Eher etwas mittendrin. Ein perfektes Farbenspiel von Schwarz, Weiß und bläulichem Grau lässt ihn so einzigartig sein, wie er ist. Nach einfarbigen Fellstellen sucht man vergebens, wenn man sich nicht mit dem weißen Kragen, der für die Rasse typisch ist, zufrieden gibt. Das erste, was einem ins Auge springt, sind wohl die weiße Schnauze, die zu den Augen hin in ein helles Braun übergeht, das sich weiter über die Lefzen nach unten zieht und schließlich am Hals in den weißen Kragen überläuft. Der Rest des Kopfes ist bereits in den Grundtönen seines Fells meliert und Ausnahmen bildet lediglich die schwarze Maske um seine strahlblauen Augen herum, sowie die braunen Flecken darüber. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Kein Fleck gleicht einem anderen und so zieht sich das Melierte bis hin zur Rutenspitze. Nur noch die Läufe und der weiße Bauch heben sich davon etwas ab. An den Läufen läuft eine Mischung aus allen Farben hinunter, ehe es, den Pfoten nahe, in reines Weiß übergeht. Die Innenseiten gehen ohne größere Auffälligkeiten tadellos in den weißen Bauch über.
ZERSTAMPFT, ZERTRAMPELT LIEGE ICH IM HEISSEN SAND
UND SINGE MICH UM DEN VERSTAND

Man sieht ihm direkt an, dass er nicht zu den zierlichen Vertretern gehört. Er stammt aus der Arbeitslinie, worauf wohl der massige und kräftige Körperbau sowie die kurze Schnauze hinweist. Er ist kräftig, flink und recht groß. Er weiß sich zu verteidigen und das nicht nur mit Kraft. Mit einer hübschen Mischung aus List, Intelligenz und Stärke überwältigte er bis heute so gut wie jeden, der sich mit ihm anlegen wollte.


f e l l f a r b e.
Blue Merle w/c #

a u g e n f a r b e.
strahlendes Blau #

s t a t u r.
58cm ;; ca. 27kg #


v e r h a l t e n s w e i s e.
Ihn zu verstehen ist ein langer und schwieriger Weg. Im einen Moment scheint er wie eine undurchdringliche, massive Mauer, im anderen jedoch steht er da als wäre er eine Glasscheibe - durchsichtig wie eh und je. Oder stellt er doch den Spiegel da, in welchem man seine eigenen Handlungen erkennt? Malicious hat eine eigene Bedeutung von Moral, Gut und Böse. Seine Meinung ist oft die, die mit keiner anderen übereinstimmt. Doch er steht dazu und ist auch nur sehr schwer davon abzubringen. Ob andere nun seiner Meinung sind oder nicht ist ihm relativ egal. Er hat keine Probleme damit, allein dazustehen und das durchzusetzen, was er für richtig hält. Doch kann man sagen, dass er ein treuer und vor allem sehr guter Freund sein kann. Er würde sein Leben opfern, wenn es denn nötig wäre (auch wieder ein Zeichen für die eigene Moral?).
DIE WIRKLICHKEIT
SIE IST DER UNTERGANG FÜR MICH
VERGIB DER ZEIT
IM 'MORGEN' FINDEN WIR UNS NICHT

Doch wie er im einen Moment der beste Freund sein kann, so kann er sich im nächsten auch schon wieder von einem abwenden. Er ist jemand, der hin und wieder einfach seine Ruhe braucht. Abstand von allem und jedem. Und da bilden auch Freunde und Familie selten eine Ausnahme. Hinzu kommt, dass er auch im Streit lieber diesen Weg wählt. Vielleicht ist er zu stolz, sich hin und wieder einfach zu entschuldigen. Vielleicht aber wirklich davon überzeugt, dass der Fehler nicht bei ihm lag. Doch kann man davon ausgehen, dass man ihn bei Gefahr dennoch auf seiner Seite hat. Zwar ist es fraglich, ob dadurch der Konflikt bei Seite geschafft wird, doch ist es besser, weiterhin mit Schweigen gestraft zu werden, statt auch auf seine Hilfe verzichten zu müssen.
So mag er äußerlich lebensfroh, mutig und auch mal übermütig und übermotiviert scheinen, aber ist das hinter der Fassade nach Außen wirklich genauso? Oder lediglich gute Miene zum bösen Spiel? Tatsächlich vermeidet er es, manche Gefühle zu zeigen, die dafür sorgen könnten, dass sich andere um ihn sorgen. Er ist nicht einer jener, die glauben, dass Gefühle schwach machen, doch fühlt er sich unwohl, wenn er weiß, dass sich andere um ihn Sorgen machen. Auch Dinge, die ihn stören, behält er oft für sich und straft den Betroffenen lieber mit seiner kalten Schulter. Er läuft niemandem hinterher und wirkt dadurch auch meist etwas desinteressiert.
DIE WIRKLICHKEIT
SIE IST DER UNTERGANG FÜR MICH
EIN 'MORGEN' GIBT ES NICHT

Innerlich ist er jedoch gebrochen. Der Brand und der Verlust seiner Herren hat Spuren hinterlassen. Er redet nicht darüber, sieht aber darin auch keinen Sinn. Vergangenes ist Vergangen und kann auch nicht mehr ungeschehen gemacht werden. Was er dabei jedoch verschweigt, ist, dass ihn die Geschehnisse wirklich nicht so kalt lassen, wie er nach außen hin tut. Er wurde ruhiger, doch wem sollte diese Veränderung schon groß auffallen außer Dawn? Und sie kennt ihn gut genug, um dieses Thema nicht anzusprechen, beschäftigt es sie ja genauso viel wie ihn selbst. Fremden gegenüber ist er meist offen und keineswegs misstrauisch. Er bringt ihnen so viel Vertrauen entgegen, wie er kann und hat auch kein Problem damit, sie zu verteidigen, wenn es sein muss. Naiv mag man es nennen, doch er ist der Ansicht, dass jeder es verdient hat, herzlich aufgenommen zu werden. Er weiß, wie schwer es ist, in eine neue Gemeinschaft (oder in eiskaltes Wasser) geschupst zu werden und sich erst beweisen zu müssen, bevor man akzeptiert und respektiert wird. Doch ist er anders. Ander als die, mit denen er es damals zu tun bekommen hatte.


c h a r a k t e r z i t a t.
die wirklichkeit
sie ist der untergang für mich
vergib der zeit
im 'morgen' finden wir uns nicht
(...)
sie ist der untergang für mich
vergib der zeit
ein 'morgen' gibt es nicht
#

s t ä r k e n.
selbstständig #
verlässlich #
führungsqualitäten #
flink & kräftig #
intelligent #

s c h w ä c h e n.
kühl #
innerlich gebrochen #
eigener meinung #
anderes verständnis von moral #
manchmal eigenbrödlerisch #

v o r l i e b e n.
der wind im fell #
fleisch #
regen #
wasser #
ruhe #

a b n e i g u n g e n.
lodernde flammen #
arroganz #
kletten #
möwen #
naivität und optimismus #



f a m i l i ä r e s.
v a t e r.
Brawny Paladin [Teddy] ;; Australien Shepherd Red Merle#

m u t t e r.
Seductive Cajolement [Nova] ;; Australien Shepherd Tricolor #

g e s c h w i s t e r.
Precious Cajolement [Nimo] ;; Rüde #
Desperate Cajolement [Noyn Cloud] ;; Rüde #
Royal Black Cajolement [Ryoga] ;; Rüde #

b e g l e i t e r i n.
Sanguinary Dawn ;; Hündin #

g e f ä h r t i n.
x x #

n a c h w u c h s.
x x #

a l t e r B e s i t z e r.
Jeff Addison ;; Verstorben #



v e r g a n g e n h e i t.
Ich wurde auf einem Hof in Teneriffa geboren. Zusammen mit meinen drei Geschwistern lernte ich dort das Leben kennen. Unser Vater war fast jeden Tag weg, unterwegs mit den Kindern unserer Besitzer auf Turnieren. Wir durften uns in der Zwischenzeit die Zeit auf dem Hof um die Ohren schlagen – Nicht, dass es nicht genug zu enddecken gegeben hätte. Vor allem Noyn und ich hatten jeden Tag etwas Neues. Mal machten wir den Hühnerstall unsicher, mal jagten wir die Katze, bis sie sich zitternd auf einen Baum rettete. Noyn war übrigens der erste, der seinen ‚richtigen‘ Namen bekam. Ein älterer Mann von der Insel kam früh und suchte ihn sich aus. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso er nie etwas von diesen Zwingernamen gehalten hatte. Er war von Anfang an eben Noyn. Noyn Cloud und nicht ‚Desperate Cajolement‘. Und er war der, der meist den ganzen Unfug im Kopf hatte. Von entspannen und sich streicheln lassen hielt er nie viel. Er mied die Berührungen der Menschen und sprach nie allzu begeistert über sie. Er hatte immer nur die Freiheit im Kopf, weshalb er ja auch den ganzen Tag durch die Gegend stromerte. Doch Nova, unsere Mutter, hatte ihn immer davon abgehalten, den Hof zu verlassen. Sie wusste, dass man ihn in diesem Sinne nie aus den Augen lassen durfte. Sonst wäre er wohl längst über alle Berge gewesen. Ob sich das inzwischen geändert hat, weiß ich nicht. Er wurde auch als erstes abgeholt. Aber ich denke, auch er hat sich schließlich an die Menschen gewöhnt. Ohne sie ist es einfach viel schwerer zu überleben. Und eigennützig war er ja schon immer ein bisschen gewesen.
Nimo war eher der Schüchterne. Er hielt sich am liebsten in der Nähe unserer Mutter auf und war allem Neuen gegenüber eher zurückhaltend und ängstlich. Doch auch er kam hin und wieder mit auf unsere Entdeckungstouren. Ganz im Gegensatz zu Ryoga. Er hielt nicht viel davon, sich mit uns abzugeben. Er ist ein Einzelgänger oder war es auf jeden Fall, aber ich bezweifle, dass er sich geändert hat. Doch trotzdem waren wir ein Team, wenn es darum ging. Wir waren Brüder und das mussten unsere Menschen auch oft genug feststellen. Wie unterschiedlich wir auch waren, etwas hält Brüder ja bekanntlich immer zusammen.
Nachdem Noyn abgeholt worden war, war es irgendwie ungewöhnlich ruhig geworden. Doch ein paar Tage später schon kam dann auch mein Herr und nahm mich mit zu sich nach Hause. Ich erinnere mich noch an den letzten Abend zusammen mit Noyn – Wir hatten uns an den Strand gestohlen, der nicht weit entfernt gewesen war, da wir es im Gefühl gehabt hatten, dass unsere Zeit zu Ende ging. Das war das erste Mal, dass wir das Meer gesehen hatten. Ruhig und rötlich in der untergehenden Sonne funkelnd. Im Wasser sahen wir die einzelnen Wolken, die über unseren Köpfen vorrüber glitten, doch auch einen neuen Anfang konnten wir in den glitzernden Wellen sehen. Wir mussten uns nur darauf einlassen. Und genau daran erinnerte ich mich, als ich – nach ziemlich langer Fahrt übrigens – in meinem neuen zu Hause ankam. Und so war es ja dann auch – es war ein neuer Anfang und die Zeit davor geriet immer mehr in Vergessenheit. Sie war nicht mehr wichtig, denn was zählte, war das Hier und Jetzt. Ich wünschte, ich hätte die Kraft, nun auch noch so zu denken…
Nach gut zwei Jahren, vielleicht auch mehr, kam mein Herr dann eines Abends nach Hause und brachte eine weitere Hündin mit. Dawn war ihr Name und seit diesem Tag hatte ich das Gefühl, eine Schwester zu haben, eine gute Schwester, mit der man durch dick und dünn gehen konnte. Wir wuchsen zu einem unzertrennlichen Team heran, doch so unzerreißbar Bande auch sein können – es gibt immer etwas, was sie spröde und brüchig macht. Hitze war es in unserem Fall. Wir wissen nicht, wie es geschah, wissen selbst nicht mehr, wie wir entkamen… Das erste, woran ich mich erinnern konnte, war, wie wir vor dem lodernden, qualmenden Haus standen, in dessen Mitte der Mittelpunkt unseres Lebens verbrannte. Aber glaubt man‘s? Wir hatten nicht mal die Zeit, das alles zu verarbeiten! Die Hundefänger waren schneller vor Ort als Ratten bei einem menschenleeren Gratisbuffet! Uns blieb nichts anderes übrig, als das Haus und unseren Herren zurückzulassen. Wir mussten fliehen, so schnell wie möglich. Doch ich bereue es, davon gelaufen zu sein. Vielleicht wäre es im Tierheim ja besser gewesen – zumindest hätte ich dort Dawn nicht aus den Augen verloren. Ich weiß nicht, wie viele Tage seit dem schon vergangen sind, auf jeden Fall habe ich keinen einzigen nicht damit verbracht, sie wiederzufinden. Ich folge ihrer Spur, egal, wo sie mich hinführt, solange, bis ich sie gefunden habe.
{ BILDER ©Annette Mirsberger // GRAFIK; STECKBRIEF ©Malicious}







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DENN EINST WAREN WIR 
KÖNIG UND KÖNIGIN IN UNSEREM REICH 


Zuletzt von Malicious am Mo Jul 11, 2011 5:12 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Saphira

kiss of darkness

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BeitragThema: Re: Malicious Cajolement [Mad Eye] Fr Jun 24, 2011 4:09 am

Was kann man dazu noch sagen? *-* Super Steckbrief.
Ein WoB ist da wohl richtig.

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Basko

Ruhige Seele

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BeitragThema: Re: Malicious Cajolement [Mad Eye] Fr Jun 24, 2011 4:12 am

Toll *.* Ein WoB auch von mir.

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Saphira

kiss of darkness

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BeitragThema: Re: Malicious Cajolement [Mad Eye] Fr Jun 24, 2011 6:40 am

Also bist du nun offizielles Mitglied des Rudels ;D

/ Thema zu Die Rasselbande verschoben

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